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Deutsch: Wie weit ich gekommen bin

Ich habe seit der siebten Klasse Deutsch gelernt, und es ist mir schon vielmals die Frage gestellet worden, was mir am schwersten beim Lernen der deutschen Sprache vorkommt. In der Vergangenheit habe ich der Menge entschrechend eine Vielfalt von Antworten gefunden, aber seitdem ich zurück von Deutschland gekommen bin, habe ich die Antwort gefund, die meine persönlichen derzeitigen Probleme beim Deutschlernen erklären. Es wurde mir oft gesagt, dass mein Deutsch sehr gut ist, und ich glaube, dass es stimmt; die Sprache kenne ich gut. Ich kann fast immer alles ausdrücken, was ich zum Ausdrück bringen will. Aber es liegt immer noch etwas im Weg, sozusagen. Mein Deutsch ist jetzt gut genug, dass ich keine spezifische Probleme mit der Grammatik oder selbst dem Wortschatz habe. Aber ich kann den Abstand zwischen mienem Deutschniveau in Deutschland und meinem Deutschniveau in den USA spüren. Seitdem ich zurück von Deutschland gekommen bin, habe ich deshalb irgendwie nicht die gleich Lust an Deutschlernen wie vorher. Ich muss deshalb eine Methode finden, um meine Sehnsucht nach der deutschen Sprache wieder zu erwecken.

By elliswi

ist im achten Semester bei Dickinson College. Er studiert Germanistik und Internationale Politik mit Schwerpunkt Ostasien. Er interessiert sich für Deutsch erstens weil er sich generell für Sprache interssiert, und zweitens weil er seit langem deutsche Freunde hatte, und will mit ihnen in ihrer Muttersprache unterhalten können. Er denkt noch darüber nach, was er nach seinem Abschluss studieren will.

2 replies on “Deutsch: Wie weit ich gekommen bin”

Interessant, dass das Leben in der Sprache dich so motiviert. Ich glaube, mir geht es ähnlich. Wenn ich in den Staaten bin, zweifele ich an meinem Deutsch. Es liegt mir schwerer einen deutschsprachigen Roman abends in die Hand zu nehmen. Ich habe ja auch anderes zu tun. Ich versuche auch, mich mit dem politischen Diskurs in den Staaten am Laufenden zu halten.

Ich denke, dass ich dich verstehe. Es ist schwerer Deutsch zu sprechen, wenn alle anderen Englisch sprechen. Als ich im Österreich war, kam Deutsch sehr einfach zu mir. Es war nicht immer gut Deutsch, aber ich hatte der Reflex auf Deutsch zu reden und denken. Aber wenn man Englisch mit mir gesprochen hat, habe mich automatisch auf Englisch geantwortet. Als ich hier auf Deutsch sprechen will, muss ich zuerst denken, und es braucht mehr Aufwand, mein Hirn von English zu Deutsch wechseln.

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