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Die mögliche Zukunft der Medizin

Personalisierte Medizin

Als Gesellschaft versuchen wir immer, uns zu verbessern. Ob in Wissenschaft, Politik, Leichtathletik usw. Die Medizin ist keine Ausnahme. Aufgrund der großen Entdeckungen in den 80er und 90er Jahren haben wir neue molekulare Mechanismen vorgestellt, die die Medizin revolutionieren werden. Wir können Menschen in Untergruppen einteilen und sie basierend auf den individuellen Wünschen und Symptomen behandeln. Wenn sich die diagnostischen Tests verbessern, können wir Patienten mit weniger Nebenwirkungen besser behandeln. Personalisierte Medizin zielt normalerweise auf Krebsbehandlungen ab, da die Chemotherapie sehr harte Nebenwirkungen hat, die den Körper erheblich schädigen. Es gibt einige Chemotherapie-Behandlungen, die den Krebs töten, aber später stirbt der Patient an der Behandlung. Personalisierte Medizin könnte neue Möglichkeiten bieten, Patienten ohne schädliche Nebenwirkungen zu behandeln. Diese Methode behandelt den Patienten, der seinen Bedürfnissen entspricht. Es ist noch kein neues Feld, daher gibt es nicht viele Ergebnisse, aber es gibt bereits bestimmte Krebsarten, die viele positive Ergebnisse zeigen. Personalisierte Medizin befasst sich auch mit Vorsorge. Der beste Weg, eine Krankheit zu behandeln, besteht darin, die Möglichkeit zu begrenzen, sie jemals zu bekommen. Wenn wir unseren Lebensstil verbessern und die Menge an Karzinogenen begrenzen, ist es weniger wahrscheinlich, dass wir Krebs entwickeln. Wenn wir häufiger und früher testen, ist es auch einfacher zu behandeln, wenn ein Krebs lokalisiert ist. Ich denke, meine Generation wird in diese Richtung der Medizin gehen, da die Gesundheitsversorgung für meine Generation das wichtigste Thema ist und wir in kürzerer Zeit wichtige neue Entdeckungen machen.

4 replies on “Die mögliche Zukunft der Medizin”

Das ist sehr interessant! Ich denke, dass dieser Denkansatz besonders gut für Leute, die viele Beschwerden gleichzeitig haben, wird. Ich wette, dass es schwer für Ärtze ist, zu viele Diagnosen gleichzeitig bewältigen. Vielleicht mit diesem Denkansatz wird es einfacher für sie, zu über ein Person mit vielen Teilen denken, als viele Diagnosen in einer Person. Der kan auch, zu einer besserer Partnerschaft zwischen geistiger und körperlicher Gesundheit, entgegenführen. Und ich denke, dass das sehr wichtig ist.

Worüber sollen wir diskutieren?
Hier kurz ein Anfang vielleicht: Die personalisierte Medizin, auch stratifizierte oder individualistische Medizin genannt, zielt, wie du erläutert hast, auf bessere Ergebnisse in der Therapie von Krankheiten sowie weniger Nebenwirkungen. An sich hört sich das alles gut an. So ist es auch nicht erstaunlich, dass Stock und Sydow ihren Artikel dazu so glühend positiv anfangen. Wenn es nach ihrer Rhetorik ginge, wären wir alle Fans von personalisierter Medizin. Nur am Ende stellen sie Probleme und Komplikationen dar und sie sind an den deutschen Verhältnissen gebunden. Was sind die deutschen Verhältnisse? Wäre die Herausforderungen an den (öffentlichen und privaten) Krankenkassen und die persönliche Daten eines Patienten vielleicht ein Ansatzpunkt für deine Arbeit mit Schorlaus Roman? Ich dachte sofort an seinem Roman, als ich folgenden Satz las: “Und schließlich muss vermieden werden, dass der Patient mit solchen ggf. für ihn oder sie schwierig einzuordnenden Informationen allein umgehen muss, z.B. wenn er erfährt, dass ein neues Medikament für ihn nicht in Betracht kommt.” (Stock und Sydow 1501)
Oder wolltest du andere Fragen an uns stellen?

Blog #1
Sandi du bist korrekt, dass Medizin ein großes Thema für unser Generation ist. Ich werde sagen, dass Klimawandel das wichtigste Thema unsere Zeit ist, aber die Medizin hängt damit zusammen. Diese wissenschaftlichen Entdeckungen sind wunderbar und hat so viel möglich. Als nicht wissenschaftliche Person verstehe ich nur ein Paar Sätzen von Stock und Sydow hier und da aber nie insgesamt. Mein Hauptgedankenprozess nach dem Aufnehmen dieser Informationen ist die Versicherung. Deutschland hat ein starkes soziales Sicherheitsnetz. Persönliche Medizin innerhalb eines sozialisierten Systems könnte von Arm und Reich genutzt werden. Aber in einem kapitalistischen System, in dem die Reichen die beste Gesundheitsversorgung erhalten und den Arm keine, ist die personalisierte Medizin nicht zugänglich. Ich hoffe, dass personalisierte Medizin, wenn sie normal wird, auch für diejenigen ohne Versicherung erschwinglich ist. Dann würde diese Methode von allen angewendet werden. Ich werde dieses Entwicklungen nur dann gut finden, wenn selbst die Menschen mit dem niedrigsten Einkommen davon nützen können.

Hinsichtlich der Umsetzbarkeit der personalisierten Medizin glaube ich, dass prof. McGaughey Recht hat, dass dieser Artikel ja eine vielleicht übetriebene Vorstellung darstellt. Ich frage mich aber, im Bezug auf die Ausbildung, wie lange es dauern wird, bis Ärtzte genug ausgebildet sind, um die personalisierte Medizin umzusetzen. Da ich kein Artzt bin und auch kein Kartzt werden will, habe ich wirklich keine Ahnung, was die Ausbildung bedürfen würde. Außerdem freue ich mich darauf, dass wir so einen Fortschritt erreicht haben. Selbst mit den Sorgen und potenziellen Kosten so eines Gesundheitssystems, glaube ich, dass die Patienten so zu behandeln ist nicht nur menschlicher, sondern wird am Ende auch effizienter, insbesondere mit der Hilfe von Komputern und KI (AI). Ich frage mich gerade, inwieweit dieser Paradigmawechsel auch das Gesundheitssystem in den USA beeinflussen wird. Wenn nichts ändert, werden die Reichen sich personalisierte Medizin höchswahrscheinlich vorbehalten.

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