Als ich letzten Sommer in Wien war, habe ich eine Person getroffen, die mich sehr beeindruckt hat. Ich hatte eine Führung der Stadt Wien mit meinen Freunden und einer anderen amerikanischen Gruppe. Ich bemerkte, dass die andere Gruppe aus fünf jungen Schülern und einer älteren Frau bestand. Die Führung war auf Englisch aber diese Frau hat auf Deutsch mit den Schülern gesprochen. Ich war neugierig, also wollte ich natürlich diese interessante Frau kennenzulernen und erfahren; warum die Gruppe Wien besuchte, weil Wien nicht eine der meistbesuchten Städte Europas ist.

Die Führung dauerte den ganzen Tag, weil wir durch die ganze Stadt gelaufen und gefahren sind. Unser Reiseführer hat uns viele Denkmäler und Museen gezeigt und hat die Architektur der Gebäude betont, da Wien bekannt für die Architektur ist. Die Schüler waren von der Stadt fasziniert und sie haben sehr aufmerksam aufgepasst.

Als wir mit dem Bus zu dem Schönbrunnen Schlosspark fuhren, sprach ich mit der Frau.  40 Jahre lang war sie eine Deutschlehrerin in den USA in einem besonders armen Stadtteil von New York. Obwohl sie im Ruhestand ist, lehrt sie Schüler doch, die sich für Deutsch interessieren.  Sie hat eine Leidenschaft sowohl für Deutsch als auch lehren und sie will diesen benachteiligten Schülern eine bessere Chance geben, Deutsch zu lernen.

Deswegen hat sie ein kleines Austauschprogramm mit ihrer Freundin in Wien gegründet.  Jedes Jahr verleiht das Program fünf amerikanischen Schülern und fünf Wiener Schülern Stipendien. Um angenommen zu werden, müssen sie aus den armen Stadtviertel kommen. Ohne das Program würden diese Schüler keine Chance haben, ihre Nachbarschaften zu verlassen. Mit diesem Program lernen ihre Schüler nicht nur andere Schüler kennen, sondern auch eine verschiedene Kultur. Als Studentin hatte sie keine Chance; die Welt zu sehen.  Sie widmet sich, diesen Kindern zu helfen, um ihnen ein bisschen die Welt zu erleben. Ich habe groβen Respekt vor ihr, weil sie einen starken und guten Einfluss auf die Schüler hat.

~Faith Andrews