{"id":1709,"date":"2011-11-16T22:30:01","date_gmt":"2011-11-17T02:30:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/?page_id=1709"},"modified":"2011-11-30T20:15:02","modified_gmt":"2011-12-01T00:15:02","slug":"gesprachmitwolfgangertlglossen-33","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/archive\/most-recent-issue-glossen-332011\/gesprachmitwolfgangertlglossen-33\/","title":{"rendered":"Gespr\u00e4ch mit Wolfgang Ertl"},"content":{"rendered":"<p><strong>Glossen:<\/strong> Du bist Deutscher von Geburt, lebst aber nun schon ein ganzes Leben in den Vereinigten Staaten. Wo in Deutschland kommst Du her?<\/p>\n<p><strong>Wolfgang Ertl:<\/strong> Mein Lebensweg fing an in Sangerhausen, wo meine Eltern nach der Vertreibung aus dem Sudetenland gelandet sind. Sangerhausen war eine Kreisstadt im Bezirk Halle, am S\u00fcdostrand des Unterharzes, damals bekannt f\u00fcr den Kupferschieferbergbau und das Rosarium. Ich ging &#8211; durchaus gern, soweit ich mich erinnere \u2013 auf die Thomas-M\u00fcntzer-Schule und zu den Jungen Pionieren. Zu meinen lebendigsten Kindheitserinnerungen geh\u00f6ren die Sommerferien im Garten meiner Gro\u00dfeltern in Dresden mit seinen Obstb\u00e4umen und Str\u00e4uchern, dem Rhabarber, den langen Erdbeerbeeten, dem Sandkasten, dem kleinen H\u00e4uschen, in dessen Dachboden ich nachts im Bett mit Taschenlampe lesen konnte. Aus dieser Welt wurde ich im 11. Lebensjahr herausgerissen und fand mich nach kurzem Aufenthalt im Fl\u00fcchtlingslager Berlin Marienfelde in Westdeutschland wieder. Nach einigen Jahren in W\u00fcrzburg ging es dann nach Hessen, wo ich in Fulda Abitur gemacht und in Marburg studiert habe.<\/p>\n<p><strong>Gl:<\/strong> Wie, wann und warum bist du nach Amerika gekommen?<\/p>\n<p><strong>W. E.:<\/strong> In Marburg habe ich meine sp\u00e4tere Frau Mary kennengelernt. Sie kam aus New Hampshire zum Auslandsstudium in Deutschland. Wir haben vor 42 Jahren in Portsmouth, ihrem Geburtsort, geheiratet und wohnen jetzt wieder ganz in der N\u00e4he von Portsmouth an der Atlantikk\u00fcste. Dazwischen liegen die Jahre in Philadelphia und die lange Zeit im Mittleren Westen. Es hat sich einfach so ergeben.<\/p>\n<p><strong>Gl:<\/strong> Warum hast Du ausgerechnet Germanistik studiert?<\/p>\n<p><strong>W.E.:<\/strong> Es war sicher die Liebe zur Literatur. Obwohl unser Deutschlehrer am Gymnasium, den ich sehr mochte, einmal erkl\u00e4rte, wer Deutsch studiere, sei selbst dran schuld, habe ich mich von Anfang an f\u00fcr Germanistik entschieden. Die Wahl des zweiten Hauptfaches fiel auf Anglistik, h\u00e4tte bei meinen ziemlich weit gespannten Interessen aber auch etwas anderes sein k\u00f6nnen. Ich habe mein Studium dann nach der Auswanderung in die Vereinigten Staaten an der University of New Hampshire und der University of Pennsylvania weitergef\u00fchrt und 1975 mit der Promotion abgeschlossen.<\/p>\n<p><strong>Gl:<\/strong> Du warst einer der ersten unter den jungen amerikanischen Germanisten der siebziger und fr\u00fchen achtziger Jahre, die sich mit dem Thema Literatur aus der DDR besch\u00e4ftigten. Du hast dich ja unter anderen den Texten Volker Brauns, Wulf Kirstens, Thomas Rosenl\u00f6chers und Heinz Czechowskis zugewandt. Warum gerade Literatur aus der DDR, also neueste deutsche Literatur und das in einem akademischen Milieu, f\u00fcr das die deutsche Literatur damals, grob gesagt, mit Thomas Mann aufh\u00f6rte?<\/p>\n<p><strong>W.E.:<\/strong> Was meine Forschungsarbeit betrifft, bin ich ausgehend von der Besch\u00e4ftigung mit der Lyrik der Moderne und der Gegenwart auf Exil-Autoren gesto\u00dfen und habe meine Dissertation \u00fcber die Traditionsbeziehungen in der Lyrik Stephan Hermlins geschrieben. Hier nahm meine weitere Spezialisierung auf die Literatur der DDR und dann die literarischen Entwicklungen seit der Vereinigung ihren Ausgang. Zu meinen umfassenderen Themen geh\u00f6rten dabei immer wieder auch die Poetisierung von Natur und Landschaft und die Darstellung der \u00f6kologischen Problematik in der Literatur (nicht nur der DDR). Mein biographischer Hintergrund und das Interesse f\u00fcr das Experiment eines sozialistischen Staates auf deutschem Boden m\u00f6gen eine Rolle spielen.<\/p>\n<p>In meinen Vorlesungen und Seminaren habe ich mich neben dieser Thematik auch verschiedenen Aspekten der Literatur seit dem 18. Jahrhundert zugewandt, etwa der Geschichte der deutschen Lyrik und der Literatur vom Naturalismus zum Expressionismus.<\/p>\n<p><strong>Gl:<\/strong> Du bist nun seit einiger Zeit auch als K\u00fcnstler an die \u00d6ffentlichkeit getreten. Gibt es f\u00fcr dich etwas, was Schreiben \u00fcber Literatur und Malen eint und vielleicht auch trennt? Und dazu noch, man w\u00fcrde vermuten, dass es jemanden, der \u00fcber Literatur schreibt, reizen k\u00f6nnte, kontinuierlich, \u00fcber sporadische Versuche hinaus auch selbst z. B. Gedichte, Kurzgeschichten oder Romane zu schreiben. Hast Du es je versucht?<\/p>\n<p><strong>W. E.:<\/strong> Literatur und Kunst haben mich schon immer gleicherma\u00dfen interessiert, und etwa Mitte der sechziger Jahre habe ich auch mit ernsthafteren Versuchen zu malen und Gedichte zu schreiben angefangen. Kunsthistorische Studien und die eigene k\u00fcnstlerische Arbeit sind tats\u00e4chlich seit meiner Emeritierung immer mehr in den Vordergrund getreten, w\u00e4hrend ich mich nach wie vor mit Literatur besch\u00e4ftige, gern auch \u00fcber mein Spezialgebiet der neueren deutschen Literatur hinaus. Das Schreiben \u00fcber Literatur hat f\u00fcr mich wenig gemeinsam mit dem kreativen Vorgang des Malens. Das Schreiben von Gedichten und fiktionalen Texten schon eher. Schon immer interessiert haben mich allerdings die Wechselbeziehungen von Kunst und Literatur.<\/p>\n<p><strong>GL:<\/strong> Deine fr\u00fchen Bilder tendierten zum Abstrakten. In deinen j\u00fcngeren Gem\u00e4lden, jedenfalls in denen, die in den letzten Jahren in Ausstellungen zu sehen waren, kommt in der eher \u201erealistischen\u201c Darstellung ein sehr tiefes und sensibles Verh\u00e4ltnis zur Natur zum Ausdruck. Was ist es, das dich an der Landschaft anzieht und das dich nun zu dieser \u201ebeschreibenden\u201c Landschaftsmalerei zieht? Um Missverst\u00e4ndnisse zu vermeiden, weder \u201erealistisch\u201c noch \u201ebeschreibend\u201c trifft genau das, was Du in diesen Bildern k\u00fcnstlerisch tust, wie ja auch die Bezeichnung \u201eabstrakt\u201c f\u00fcr deine fr\u00fche k\u00fcnstlerische Produktion nicht voll zutrifft, weil sie wiederum Bilder von Landschaften evoziert.<\/p>\n<p><strong>W. E.:<\/strong> Von der beobachteten Natur und erlebten Landschaft gehen sicher letztlich die Impulse aus, ob f\u00fcr die mehr oder weniger stilisierten Landschaftsbilder oder die g\u00e4nzlich abstrakten Kompositionen. Obwohl es mir durchaus immer wieder auch darauf ankommt, die atmosph\u00e4rischen und topographischen Besonderheiten der Landschaft einzufangen \u2013 in den letzten Jahren besonders meines n\u00e4heren Umfeldes der K\u00fcstenlandschaft von New England &#8211; , erf\u00e4hrt die wahrgenommene \u201eRealit\u00e4t\u201c doch meist eine betr\u00e4chtliche Umwandlung in die Welt der Formen und Farben, angebracht auf zweidimensionalem Grund. Was mich \u00fcbrigens an abstrakter Malerei so besonders anzieht, ist einerseits die Befreiung vom Gegenstand oder Motiv, andererseits aber gerade die Konzentration auf das Konkrete, das Material der Farbe etwa. Meine Vorliebe f\u00fcr Pastellfarben zum Beispiel beruht u. a. darauf, da\u00df sie fast nur aus reinen Pigmenten mit einem Minimum an Bindemitteln bestehen und unmittelbar mit den Fingern auf die Malunterlage \u00fcbertragen werden. In letzter Zeit habe ich \u00fcbrigens wieder ein paar abstrakte Arbeiten angefertigt und auch eine auf abstrakte Kunst spezialisierte Gruppenausstellung in York, Maine organisiert.<\/p>\n<p><strong>Gl:<\/strong> In deinen Gedichten \u201eGem\u00e4lde \u2013F\u00fcnf Gedichte\u201c, die verschiedene Gem\u00e4lde beschreiben, scheint es so als h\u00e4tten diese Gem\u00e4lde, jedes f\u00fcr sich und alle zusammen f\u00fcr das lyrische Ich eine \u201eSeele\u201c, erz\u00e4hlten eine Geschichte, z. B. die kriegerische Geschichte des blutigen europ\u00e4ischen 20. Jahrhunderts.<\/p>\n<p><strong><em>GEM\u00c4LDE \u2013 F\u00dcNF GEDICHTE<\/em><\/strong><\/p>\n<p>1.<\/p>\n<p>Blau schwebt spr\u00f6de<br \/>\n\u00dcber wei\u00dfe Strukturen<br \/>\nBleibt durchl\u00e4ssig haften<br \/>\nBis es zerbr\u00f6ckelt<\/p>\n<p>Sichtbar wird in<br \/>\nLichter \u00d6dnis<br \/>\nSchwachroter Lack<br \/>\nDer kalt zerrinnt<\/p>\n<p>Daneben verschwimmen<br \/>\nHellgr\u00fcne Streifen<\/p>\n<p>2.<\/p>\n<p>Grell und dumpf<br \/>\nGl\u00fchen und drohen<br \/>\nLohende Farben<\/p>\n<p>M\u00e4chtig steht der<br \/>\nRumpf der M\u00fchle<\/p>\n<p>Wei\u00dfer Kalk<br \/>\nIn bleicher K\u00fchle<\/p>\n<p>3.<\/p>\n<p>Rotviolettes Heidekraut<br \/>\nVereinzelt die<br \/>\nSchlanken Birken<\/p>\n<p>Im Hintergrund<br \/>\nEin verrosteter Panzer<\/p>\n<p>4.<\/p>\n<p>Ohne Lider<br \/>\nDie Vorstellung allein<br \/>\nVerwandelt alles in<br \/>\nWei\u00dfe Steine<\/p>\n<p>M\u00f6glich<br \/>\nEine ungeahnte<br \/>\nOffenheit<\/p>\n<p>5.<\/p>\n<p>Ein Bild<br \/>\nOhne Rahmen<br \/>\nMit Sonnenuntergang<br \/>\nOhne Anspielung auf<br \/>\nEnde oder \u00e4hnliche<br \/>\nUnverstandene<br \/>\nInnereien<\/p>\n<p><strong>W. E.:<\/strong> In diesen fr\u00fchen Versuchen aus den sechziger und siebziger Jahren, angeregt von intensiver Besch\u00e4ftigung mit moderner Lyrik \u2013 Rilke, Trakl und viele andere &#8211; kommt tats\u00e4chlich einiges zusammen: Beschreibende Bildbetrachtung, Umsetzung eigener Bilder in Worte,<br \/>\nSelbstreflexion. Es geht um den Ausdruck ganz subjektiver Befindlichkeiten, aber auch um Besinnung auf Geschichte (angesichts der Betrachtung von Kunstwerken, etwa Emil Noldes, aber auch auf eigenen Erlebnissen beruhend, wie zum Beispiel Bundesgrenzschutz-Man\u00f6vern).<\/p>\n<p><strong>Gl:<\/strong> Lassen sich auch deine Landschaftsbilder, etwa die in dieser Glossenausgabe befindlichen sieben, in ihrer Gesamtheit auch als Geschichte \u201elesen\u201c oder sogar als Allegorie? Und wenn das so ist, in welcher Maltradition, wenn in \u00fcberhaupt einer, siehst Du dich?<\/p>\n<p><strong>W. E.:<\/strong> Es sind nur Beispiele aus den letzten beiden Jahren, tats\u00e4chlich beobachtete Landschaften neben imaginierten, wobei einige aus dem \u201eZusammenhang\u201c motiv\u00e4hnlicher Reihen von Bildern genommen sind. Ich kann und will mich nicht auf eine bestimmte Maltradition festlegen, es gibt so viele K\u00fcnstler, die mich immer wieder begeistern und mir permanent vorschweben. Daher wohl auch der eher eklektische Charakter und das nie endende Experimentieren. Auf symbolische oder allegorische \u201eLesbarkeit\u201c hin sind sie nicht angelegt, sie l\u00f6sen aber hoffentlich hier und da etwas im Betrachter aus, das \u00fcber das vordergr\u00fcndig Gegenst\u00e4ndliche, Stimmungshafte oder Dekorative hinausgeht.<\/p>\n<p><strong>Gl:<\/strong> Deine Landschaften lassen sich unterhalb der Schwelle einer metaphorischen und symbolischen Interpretation teilweise n\u00f6rdlichen, aber auch s\u00fcdlichen Gefilden zuordnen. Sie sind aber geographisch zu allgemein, als dass sie auf Landschaften deines Geburtslandes und damit auch auf die Landschaften deiner Kindheit verweisen k\u00f6nnten. Ist dieser Bereich f\u00fcr dich ein abgeschlossenes Thema oder ein Thema, das besser bewusst ausgeklammert bleiben sollte?<\/p>\n<p><strong>WE.:<\/strong> Vor einiger Zeit habe ich eine Studie zum Kindheitsthema in der Lyrik Wulf Kirstens ver\u00f6ffentlicht. Kirsten gelingen beeindruckende unsentimentale und wirklichkeitsges\u00e4ttigte Kindheitsbilder. Trotzdem spricht er von seinem Zweifel an der Authentizit\u00e4t der in die Sprache des Gedichts heraufgeholten Kindheitsbilder aus l\u00e4ngst vergangener und auch untergegangener Zeit. So manches aus meiner Kindheit ist mir noch in guter Erinnerung, wie anfangs angemerkt, mein visuelles Ged\u00e4chtnis aber scheint nicht auszureichen, um den Landschaften meiner Kindheit Gestalt zu geben. Ich habe es allerdings auch noch nicht versucht &#8230; Ich hole gelegentlich schon Landschaften, in denen ich mich vor einigen Jahren aufgehalten habe, hervor und lasse mich von ihnen, etwa mit Hilfe der Ged\u00e4chtnisst\u00fctze fr\u00fcherer Skizzen oder Photos, zu neuer Darstellung anregen.<\/p>\n<p><strong>Sieben neue Bilder von Wolfgang Ertl<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_1917\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Rye-Marsh-Radiance1.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1917\" class=\"size-medium wp-image-1917\" src=\"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Rye-Marsh-Radiance1-300x149.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"149\" srcset=\"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Rye-Marsh-Radiance1-300x149.jpg 300w, https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Rye-Marsh-Radiance1-1024x511.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1917\" class=\"wp-caption-text\">Rye Marsh Radiance, Pastel (12 x 24 in.)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_1963\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Looking-Down-33.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1963\" class=\"size-medium wp-image-1963\" src=\"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Looking-Down-33-300x211.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Looking-Down-33-300x211.jpg 300w, https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Looking-Down-33-1024x722.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1963\" class=\"wp-caption-text\">Looking Down 3, Pastel (10 x 14 in.)<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1914\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Misty-31.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1914\" class=\"size-medium wp-image-1914\" src=\"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Misty-31-300x233.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Misty-31-300x233.jpg 300w, https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Misty-31-1024x798.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1914\" class=\"wp-caption-text\">Misty 3, Pastel (11 x 14 in.)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"mceTemp mceIEcenter\">\n<div id=\"attachment_1923\" style=\"width: 247px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Three-Birches1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1923\" class=\"size-medium wp-image-1923\" src=\"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Three-Birches1-237x300.jpg\" alt=\"\" width=\"237\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Three-Birches1-237x300.jpg 237w, https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Three-Birches1-811x1024.jpg 811w, https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Three-Birches1.jpg 2018w\" sizes=\"auto, (max-width: 237px) 100vw, 237px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1923\" class=\"wp-caption-text\">Three Birches, Pastel (20 x 16 in.)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"mceTemp mceIEcenter\">\n<div id=\"attachment_1925\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/October-Colors-White-Mountains2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1925\" class=\"size-medium wp-image-1925\" src=\"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/October-Colors-White-Mountains2-300x226.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/October-Colors-White-Mountains2-300x226.jpg 300w, https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/October-Colors-White-Mountains2-1024x774.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1925\" class=\"wp-caption-text\">October Colors, White Mountains, Pastel (9 x 12 in.)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"mceTemp mceIEcenter\">\n<div id=\"attachment_1926\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2011\/11\/Reverie1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1926\" class=\"size-medium wp-image-1926\" 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