{"id":2143,"date":"2012-04-13T08:44:21","date_gmt":"2012-04-13T12:44:21","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/?page_id=2143"},"modified":"2012-05-16T14:34:35","modified_gmt":"2012-05-16T18:34:35","slug":"erwin-messmer-glossen-34","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/archive\/most-recent-issue-glossen-342012\/erwin-messmer-glossen-34\/","title":{"rendered":"Erwin Messmer"},"content":{"rendered":"<p><strong>In Bratislava<\/strong><br \/>\n  &nbsp;&nbsp;&nbsp;<br \/>\nDie Postbeamtin am Schalter, ein junges h\u00fcbsches Ding, w\u00fcrdigt mich eines ver\u00e4chtlichen Blicks. Dass ich es \u00fcberhaupt wage, ihr unter die Augen zu treten! Dieser Vorwurf findet seine pr\u00e4gnante Artikulation im giftig gezischten Wort Prosim. Das heisst eigentlich Bittesch\u00f6n, aber das W\u00f6rterbuch ist nicht zust\u00e4ndig f\u00fcr Stimmungen. Die Hand, welche mir die verlangte Telefonkarte durch den Spalt unter der sch\u00fctzenden Glaswand schiebt, ist die Verl\u00e4ngerung ihres Unwillens, und die Finger, die meinen Geldschein in eine heftige Rutschpartie \u00fcber die Schalterfl\u00e4che jenseits des Glases versetzen, sind inkarnierte Verw\u00fcnschungen. Nech sa paci. Diese typisch slowakische und eigentlich kaum \u00fcbersetzbare H\u00f6flichkeitsformel heisst w\u00f6rtlich Auf dass es Ihnen gefalle, hier aber meint sie: Und nun geh zum Teufel! Mein auf Slowakisch vorgebrachtes Dankesch\u00f6n f\u00e4llt schon nicht mehr in ihren Kompetenzbereich, sie hat sich abgewandt. Nach Abschluss der ihr offenbar so verhassten Transaktion ist der Kunde, den sie eben noch als Feind behandelt hat, f\u00fcr sie Luft.<br \/>\nStunden sp\u00e4ter hat sich Bratislavas Altstadt  die schillernde Maske des Sommerabends \u00fcbers Gesicht gest\u00fclpt. Die Gassen beginnen im erregten Stimmgewirr des Feierabends zu schwimmen, und die kleine Postbeamtin sitzt vielleicht mit Freunden in einem der \u00fcberf\u00fcllten Strassencaf\u00e9s, frisch geduscht und fein parf\u00fcmiert. Das dezente Rouge ihrer Lippen vermischt rosa Wortkaskaden mit dem rehbraunen Glanz flirtender Augen.<br \/>\nIch stecke mein zerlesenes W\u00f6rterbuch, das langsam aus dem Leim zu fallen droht, in die Tasche. Wende meine Aufmerksamkeit dem Leben zu, lasse es an mir vorbeiziehen und  um mich herum sprudeln und dudeln und bl\u00f6deln, lausche dieser ultimativen Fremdsprache, dieser internationalen Inselsprache des Festes, umsp\u00fclt vom grauen Meer des werkt\u00e4tigen Alltags, diesem Esperanto des Feierabends, f\u00fcr das es kein W\u00f6rterbuch gibt und das, durch tausend Missverst\u00e4ndnisse hindurch, doch jeder, freilich jeder in seiner Weise, auf Anhieb versteht.<\/p>\n<p>  &nbsp;&nbsp;&nbsp;<br \/>\n  &nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p><strong>In den Friesenl\u00e4ndern<\/strong><\/p>\n<p>Ostfriesland liegt in Deutschland, ziemlich weit oben, am Meer. Aber nicht an der Ostsee, sondern an der Nordsee, und nicht im Osten des n\u00f6rdlichen Deutschland, sondern ganz im Gegenteil: im Westen. Dennoch heisst es Ostfriesland. Zugegeben: Ostfriesland liegt auch \u00f6stlich. Von Holland aus betrachtet. Aber was hat Deutschland schon mit Holland zu tun, sieht man von den ewigen Rivalit\u00e4ten der beiden Fussballnationen einmal ab. Ob es auch ein Westfriesland oder ein S\u00fcdfriesland gibt, ist ungewiss. Die Existenz von Nordfriesland hingegen ist verb\u00fcrgt. Sein Name leuchtet sogar ein, im Gegensatz zu demjenigen von Ostfriesland. Denn auch Nordfriesland liegt an der Nordsee und zieht sich bis nach Flensburg, der n\u00f6rdlichsten Stadt Deutschlands, hinauf. Klar, es liegt auch s\u00fcdlich von D\u00e4nemark, und vielleicht lag die Versuchung nahe, das Gebiet statt Nordfriesland S\u00fcdfriesland zu nennen. Aber die Nordfriesen hatten gut aufgepasst und liessen sich von den D\u00e4nen nicht \u00fcbers Ohr hauen. Sie benannten ihr Gebiet aus ihrer eigenen Perspektive, wichen also in diesem Punkt von den Ostfriesen ab. Vielleicht gibt es deswegen keine Nordfriesenwitze.<br \/>\nAnsonsten aber weisen die beiden Friesenl\u00e4nder viele Gemeinsamkeiten auf. Beide liegen an der Nordsee, und beide verf\u00fcgen \u00fcber idyllische Inseln, die, dem Festland vorgelagert, als sogenannte Perlen der Nordsee aus den meerblauen Touristenprospekten gr\u00fcssen. Zwar kann Nordfriesland zus\u00e4tzlich auch noch mit seinen Halligen auftrumpfen, unverdeichten Inseln, auf denen die D\u00f6rfer, in mehrere H\u00e4usergruppen eingeteilt, von Warften herunter trotzen, k\u00fcnstlich aufgeschichteten H\u00fcgeln zum Schutz gegen die Sturmfluten. Daf\u00fcr haben die Ostfriesen ihren Ostfriesentee, mit Sahne und Kluntje. Die spezielle, von den Ostfriesen kreierte indische Mischung ist die einzige Teeart, die klassischerweise mit fl\u00fcssiger Sahne statt, wenn \u00fcberhaupt, mit Milch gereicht wird. Der Tee wird \u00fcber die Kluntje, weisse Kandiszuckerw\u00fcrfelchen, gegossen, wobei das ge\u00fcbte Ostfriesenohr ein kurzes leises Knistern vernimmt. Zuletzt giesst man etwas Sahne dar\u00fcber. Der Teel\u00f6ffel, der listigerweise immer mitgereicht wird, darf keinesfalls benutzt werden, das w\u00e4re eine ostfriesische Teetods\u00fcnde. Zuerst trinkt man sich n\u00e4mlich durch die Sahneschicht hindurch, um die Magenw\u00e4nde gegen die leicht aggressiven Teewirkstoffe gleichsam zu schmieren, dann folgt die Mittelstation des feinherben Tees, und zum Schluss genehmigt man sich, gewissermassen als Nachtisch, die sahnig-teeig-kluntjes\u00fcsse Restbr\u00fche. Ein besonderer Reiz besteht darin, dass dieses Men\u00fc mehrmals wiederholt werden kann, denn der Ostfriesentee wird im K\u00e4nnchen gereicht, und dieses immer auf dem St\u00f6fchen, einem von Kerzenenergie gespeisten W\u00e4rmegestell aus Gusseisen, Kupfer oder Porzellan.<br \/>\nOst- und Nordfriesland verf\u00fcgen beide \u00fcber sch\u00f6ne D\u00fcnen, die aber selbstverst\u00e4ndlich nirgends betreten werden d\u00fcrfen \u2013 eine Variante des ostfriesischen Teel\u00f6ffels! Auch das Wattenmeer ist eine gesamtfriesische Spezialit\u00e4t, die auf der Welt einmalig daliegt. Jeden Tag zweimal, bei Ebbe, entw\u00e4ssert sich der Meeresboden in Ufern\u00e4he kilometerweit, die verankerten Schiffchen stehen pl\u00f6tzlich auf dem nackten Grund, Wasserv\u00f6gel h\u00fcpfen auf dem glanzgrauen Schlick und picken sich ihre Mahlzeit heraus. Barfuss l\u00e4sst sich da sch\u00f6n in die Unendlichkeit wandern, und so mancher leichtsinnige Tourist landete da auch wirklich, &#8211; christlich gesprochen: in der ewigen Gl\u00fcckseligkeit \u2013 weil er sich von einem pl\u00f6tzlichen K\u00fcstennebel oder von der unvermittelt wieder einsetzenden Flut \u00fcberraschen liess.<br \/>\nWattwandern ist f\u00fcr den Einzelg\u00e4nger eigentlich aus Sicherheitsgr\u00fcnden verboten. Daf\u00fcr gibt\u2019s gef\u00fchrte Wattwanderungen. Das kommt dem deutschen Naturell, das schon seit je zu geselligem Gruppenwesen einerseits und zu disziplinierter Reglementierungstreue geneigt hat, sehr entgegen. Man kann sich beispielsweise keine Nation vorstellen, die den D\u00fcnenschutz und die mit Betretungsverbot belegten Ruhezonen f\u00fcr die zum Teil selten gewordenen Vogelarten im Wattenmeer so rigoros \u00fcberwachen w\u00fcrde wie die Deutschen. Auch die Einhaltung der t\u00e4glich sich \u00e4ndernden Badezeiten \u2013 nur bei Hochwasser darf gebadet werden \u2013 ist am \u00fcberwachten Badestrand zwingend, will man, wie \u00fcbrigens die meisten deutschen Urlauber, aufs Baden im nicht besonders prospektblauen Meer nicht g\u00e4nzlich verzichten. Daf\u00fcr gibt es den Strandw\u00e4rter mit seiner Trillerpfeife, der ausserhalb der Badezeiten unauff\u00e4llig am Strand hin und her marschiert. W\u00e4hrend der Badezeit aber thront er auf einem an die Jagd gemahnenden Hochsitz und dirigiert die allzu \u00fcberm\u00fctigen Badeg\u00e4ste vermittelst eines Warnhorns und wild gestikulierend buchst\u00e4blich in ihre Schranken: Abschrankungen aus Seilen n\u00e4mlich, an denen auch nicht herumgeturnt werden darf. Der Strandw\u00e4rter ist zur Badezeit ein Schwimmdirigent vor dem tosenden Orchester der Brandung.<br \/>\nAuch die Anschriften und Hinweistafeln an Gesch\u00e4ften und Lokalen lassen keinen Zweifel dar\u00fcber aufkommen, dass die Friesenl\u00e4nder zu Deutschland geh\u00f6ren. Vor der Inselfleischerei macht ein Schild darauf aufmerksam, dass es heute Kesselfrische Fleischwurst gebe. Was wohl bedeutet, dass auf dieser Insel als Inbegriff der Frische ein Kessel gilt, und dass die Wurst, ohnehin des Deutschen Leibgericht, hier tats\u00e4chlich noch aus Fleisch besteht. Ein paar Schritte weiter stossen wir auf das Teehandelskontor: ein simples Teegesch\u00e4ft. Der Deutsche liebt eben respekteinfl\u00f6ssende Vokabeln, gerade auch im Urlaub, den er mit Ernst und d\u00fcsterem Verantwortungssinn bestreitet.<br \/>\nObwohl die beiden Friesenl\u00e4nder zu Deutschland geh\u00f6ren, sprechen die \u00e4lteren Leute dort nicht Hochdeutsch, sondern, wohl in Anlehnung an die flache Landschaft, Plattdeutsch oder schlicht \u201ePlatt.\u201c \u201eKiek in\u201c heisst soviel wie \u201eKomm herein\u201c, \u201ekl\u00f6nen\u201c heisst \u201esich unterhalten\u201c usw. Sprachliche T\u00fccken lauern den aus s\u00fcdlicheren Gefilden Hergereisten deutscher Zunge \u00fcberall auf. So gr\u00fcsst ihn der Ostfriese mit dem scharf hervorgestossenen Laut Moin! Es ist aber Abend. Und auf dem Reiseprospekt aus dem Hamburger Reiseb\u00fcro hat er gelesen: F\u00e4hre ab Harlesiel Tiedengebunden. Ein komischer Ortsname, dieses Harlesiel Tiedengebunden, dachte er bei sich, aber schliesslich befindet man sich schon halb in Skandinavien, und da ist sprachlich alles m\u00f6glich. Nach eingehendem Studium der Landkarte konstatierte der Reisende entnervt, dass dieser verfluchte Ort Tidengebunden nirgends eingetragen war. Immerhin fand er, nach nochmaliger Arbeit mit der Lupe, den winzigen Punkt Harlesiel. Tidengebunden werde demnach wohl der Ortsteil mit dem Hafen sein, mutmasste er, also endlich losgefahren, in Harlesiel kannst du dich immer noch durchfragen! Aber die Kartenleserei hat ihn soviel Zeit gekostet, dass er in Harlesiel, das aus zwei, drei H\u00e4usern und einer Schiffl\u00e4nde besteht, gerade noch zusehen kann, wie sich das Schiff mit den winkenden Passagieren an Bord in Bewegung setzt \u2013 inselw\u00e4rts. Morgen wieder, knurrt der lederh\u00e4utige Ostfriese am Schalter. Eine Unterkunft ist auf dem Festland nirgends zu finden, in der Saison erst recht nicht. Nicht f\u00fcr eine Nacht!, heisst es lakonisch und schon ist die T\u00fcr der Pension wieder zu. Friesisch herb, diese Ostfriesen, wie laut Werbeslogan das Bier aus Jever. Im Schlafsack unter einer Pappel den Morgen erwartend \u2013 zum Gl\u00fcck f\u00e4hrt das erste Schiff schon um sieben Uhr \u2013 pr\u00e4gt der s\u00fcdliche Gast sich das neu gelernte Wort ein: Tide heisst die Gezeiten, Ebbe und Flut. Und Tidengebunden bedeutet demnach: gebunden an die t\u00e4glich sich \u00e4ndernden Gezeiten. Nur bei Flut kann gefahren werden, das leuchtet ein, selbst in der sinistren Ambiance unter dem wenig ausladenden Dach dieser Pappel, durch deren undichtes Laubwerk jetzt die ersten Regentropfen dringen.<\/p>\n<p>  &nbsp;&nbsp;&nbsp;<br \/>\n  &nbsp;&nbsp;&nbsp;<br \/>\n<strong>Korken. Ein Ratschlag f\u00fcrs Leben<\/strong><\/p>\n<p>Wenn du einen Wein entkorkst, erwartungsfroh eine kleine Probe ins Glas giesst, dieses schwenkst und daran riechst,  misstraue nicht deiner ersten kleinen Irritation. Denn du bist leicht zusammengezuckt, der Wein hat Korken, das war dein erster Eindruck. Und dennoch entbl\u00f6dest du dich nicht, nun auch noch einen Schluck davon zu nehmen, ihn pr\u00fcfend auf der Zunge und im Gaumen zu verteilen und ihn unschl\u00fcssig zu schlucken. Nun, vielleicht braucht der Wein etwas Luft, das Essen steht auf dem Tisch, die G\u00e4ste sitzen da, genussbereit. Und \u00fcberdies ist es eine Flasche im Magnum-Format. Teure Sache. Der Wein muss gut sein, und er ist es auch.<br \/>\nDu irrst dich. Stell die Flasche weg, steig in den Keller und hol dir eine neue. Doch schon servierst du den Wein, schenkst ein, man st\u00f6sst an, alle trinken, niemand sagt etwas, und beim ersten und zweiten Schluck bist du erleichtert. Es war ein Irrtum, der Wein ist in Ordnung. Er ist es nicht. Nicht mehr nach dem dritten oder vierten Schluck, und beim zweiten Glas bist du bereits am Verzweifeln. Der erste Eindruck t\u00e4uscht nie. Eine neue Beziehung sollte niemals ihren Gang nehmen, wenn diese erste Irrititation aufgetreten ist, ein Gesch\u00e4ft keinesfalls abgeschlossen werden nach diesem leichten Zusammenzucken beim ersten H\u00e4ndedruck mit dem k\u00fcnftigen Partner, und wenn die Etikette noch so verlockend aussieht.<br \/>\nAlles Besch\u00f6nigen hilft nichts. Am Ende ist es ein Drama. Ehescheidung, Konkurs, Nachlassstundung, Betreibung, Depression, psychiatrische Klinik. Suizid ist nicht ausgeschlossen.<br \/>\nDu hast eine gute Nase. Vertraue ihr! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Bratislava &nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Postbeamtin am Schalter, ein junges h\u00fcbsches Ding, w\u00fcrdigt mich eines ver\u00e4chtlichen Blicks. Dass ich es \u00fcberhaupt wage, ihr unter die Augen zu treten! Dieser Vorwurf findet seine pr\u00e4gnante Artikulation im giftig gezischten Wort Prosim. Das heisst eigentlich Bittesch\u00f6n, aber das W\u00f6rterbuch ist nicht zust\u00e4ndig f\u00fcr Stimmungen. Die Hand, welche mir die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":394,"featured_media":0,"parent":2124,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2143","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2143","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/394"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2143"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2143\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2124"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}