{"id":3796,"date":"2014-06-12T14:26:51","date_gmt":"2014-06-12T18:26:51","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/?page_id=3796"},"modified":"2015-07-13T09:04:58","modified_gmt":"2015-07-13T13:04:58","slug":"axel-reitel-2-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/archive\/most-recent-issue-glossen-382014\/axel-reitel-2-2\/","title":{"rendered":"Axel Reitel"},"content":{"rendered":"<p><strong>Schw\u00e4ne<\/strong><\/p>\n<p>Wieder eine Phase der Revolution<br \/>\nIhr schwarzen Schw\u00e4ne auf den steppengelben H\u00fcgeln<br \/>\nHier bin ich als Kind Karpfen f\u00fcttern gegangen<br \/>\nHier habe ich die ersten Fluchtpl\u00e4ne<br \/>\nAm Teich in den Sand gezeichnet<br \/>\nUnd h\u00e4tte daf\u00fcr verhaftet werden k\u00f6nnen<br \/>\nErst vierzehn Jahr<br \/>\nAm Teich sind noch immer die alten Polizisten unterwegs<br \/>\nAm Standbild des Heiligen Georg sehen sie jetzt aber<br \/>\nMit sch\u00fcchternem Blick vor\u00fcber<br \/>\nIm letzten Rest des Abendrotes weichen sie heute sogar<br \/>\nEiner Gruppe singender Kinder aus<br \/>\nWind Wind singen die Kinder bringe Regen Wind<br \/>\nAuch in dieser Phase der Revolution<br \/>\nIhr schwarzen Schw\u00e4ne auf den fichtenbraunen Grash\u00fcgeln<br \/>\nHabe die B\u00e4ume ihre Rinde noch<br \/>\nZ\u00fcnden Lichter \u00fcber dem Wasser<br \/>\nNeue Verr\u00fccktheiten in den alten Kindern an<br \/>\nLange \u2013<br \/>\nLange habe ich auf diesen Herbst gewartet<br \/>\nAber heute \u2013<br \/>\nHeute da eines dieser Kinder am Ufer fragt<br \/>\nWarum der Drache so grausam gewesen ist<br \/>\nBeginnen sich die M\u00fcnder der Passanten<br \/>\nZu bewegen<br \/>\nUnd bilden m\u00e4hlich Laute \u00fcber der noch klammen Zunge<br \/>\nIch wei\u00df nicht<br \/>\nAus welchem Land ihr gekommen seid<br \/>\nIhr schwarzen Schw\u00e4ne auf den Nachth\u00fcgeln \u2013<br \/>\nOb auch ihr die bleichen Geschwister zu eigen habt<br \/>\nDie im Aschenputtelhemdchen<br \/>\nDie unbegreiflichen Schl\u00e4ge ausgeteilt bekommen<br \/>\nOb auch ihr Verjagte seid<br \/>\nOb auch dort trotz der unbegreiflichen Schl\u00e4ge<br \/>\nDie Kinder es sind<br \/>\nDie zu singen nie aufh\u00f6ren<br \/>\nWind, Windsingen die Kinder verbinde die Wunde entbinde dich Wind<br \/>\nDie Nacht hat euere Farbe angenommen<br \/>\nihr unsichtbaren Schw\u00e4ne<br \/>\nalles ist jetzt still<br \/>\nIn der Luft rauscht ein Gewitterwind \u2013<br \/>\nIn diesem Land<br \/>\nin den selbst das Feuer mit kalten F\u00fc\u00dfen<br \/>\nzu Bett geht, sind die Menschen hei\u00df geworden<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Exil und der Sandberg<\/strong> (\u201e&#8230; das gro\u00dfe Gedicht\u201c Alexander von Bohrmann, Freie Presse)<\/p>\n<p>I<\/p>\n<p>Dass ich mich tr\u00e4ume<br \/>\nIn verlassene Strassen<br \/>\nDestillen Zum Kindheitsgl\u00fcck<br \/>\nGeschichten verwehter Zeit \u2013<br \/>\nDas ist nicht abstellbar<br \/>\nAus Niederungen kommend<br \/>\nIn diese Ebene wo<br \/>\nZwei in derselben Sprache<br \/>\nSich vergiften im Gespr\u00e4ch<br \/>\nErinnre ich mich t\u00e4glich<br \/>\nDes Namens meiner Wohnstatt<br \/>\nAus der ich gejagt und in<br \/>\nHandschellen gegangen bin<br \/>\nUnd dass ein M\u00e4dchen war<br \/>\nUnd eine Stimme die war<br \/>\nSanft wie eine Umarmung<br \/>\nUnter Pfirsichb\u00e4umen Gras:<br \/>\nDie einhergehen im Gez\u00e4nk<br \/>\nUnd st\u00f6bern in K\u00fcche und<br \/>\nSchuppen des Nachbarn Blut auf<br \/>\nIm Mund die kleinen Zungen-<br \/>\nSt\u00f6\u00dfe der inneren Angst \u2013<br \/>\nDie wachsen hinab in den<br \/>\nGrund aus gestorbenem Land<\/p>\n<p>II<\/p>\n<p>Auf dem Sandberg Schatten<br \/>\nSprechen Gr\u00e4ber Geschichten<br \/>\nRief der F\u00e4hrmann sein Ho he\u2019<br \/>\nUnd es zog uns der See zu<br \/>\nUnd den Sch\u00e4delst\u00e4tten Sodoms \u2013<br \/>\nDer Druiden der Kindheit<br \/>\nNeckten uns wenn wir schliefen<br \/>\nUnd der Tod stand auf Wolken<br \/>\nUnd die Mythen und das Ich<br \/>\nStellten dar ein Gassenlied<br \/>\nAus der geteilten H\u00f6lle Welt<br \/>\nUnd ritten \u00fcber die St\u00e4dte<br \/>\nRitten ins unm\u00f6gliche Nichts<br \/>\nUnd jede Stadt lag in Wehen<br \/>\nUnd im Sterben lag jedes Land<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bericht aus meiner Mutterstadt<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong><em>f\u00fcr Hannes Schmidt<\/em><\/p>\n<p>I<\/p>\n<p>Die Fotografie grobk\u00f6rnig<br \/>\nSee Himmel Ufer<br \/>\nAcht Kinder<br \/>\nDahinter die \u00c4lteren neben den Alten<br \/>\ngalizische Juden<br \/>\nzu sehen ist die Familie Elimelech Reifen<br \/>\ngekommen in Frieden<br \/>\nam Abend fand sie<br \/>\nder Brandsatz im Stiebl<\/p>\n<p>II<\/p>\n<p>Am Abend las<br \/>\nElimelech den Enkeln<br \/>\nAus den Hausm\u00e4rchen der Gebr\u00fcder Grimm<br \/>\n(siebzig Mitglieder der Familie<br \/>\nsteht nicht in den M\u00e4rchen<br \/>\nkamen um in den KZ)<\/p>\n<p>III<br \/>\nUnd Goldberg<br \/>\nHeinrich und Isidor es blieb von ihnen<br \/>\nEine Postkarte geworfen<br \/>\nAus einem Viehwaggon<br \/>\ngefunden zwischen Gurs und Auschwitz<br \/>\n1943<br \/>\ndie Worte franz\u00f6sisch:<br \/>\npas d\u2019 espior &#8211;<br \/>\ndie Empf\u00e4ngerin las die Worte der Finsternis<\/p>\n<p>III<br \/>\nDa<br \/>\nlagen H\u00e4nsel und Gretel<br \/>\nam blonden Brot<br \/>\nund schoben Juden<br \/>\nins Feuer<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Usti nad Labem <\/strong><\/p>\n<p>Hier haben wir<br \/>\nDen Ruf der Freundschaft geh\u00f6rt<\/p>\n<p>Morgens sang ihn<br \/>\nDie Drossel<br \/>\nAuf unserem Zelt<\/p>\n<p>Betrunken vom Licht<br \/>\nTauchten wir<br \/>\nUnter die Inseln aus Asche<\/p>\n<p>Abends im Pivnice<br \/>\nGossen wir die Erde<br \/>\nF\u00fcr Jan Palach<\/p>\n<p>Die taumelnden Worte<br \/>\nTrug der Wind uns davon<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Maler Chagall tr\u00e4umt Gott<br \/>\n<\/strong><br \/>\nT\u00fcren \u00f6ffnen<br \/>\nDas ist gut<br \/>\nAus offenen T\u00fcren heraus<br \/>\nSehe ich besser<br \/>\nEngel der zur Erde st\u00fcrzt<br \/>\nMann mit Violine<br \/>\nOchs und Esel fidelnd<br \/>\nDie sch\u00f6nen H\u00e4user wohnlich<br \/>\nUnd die Paare<br \/>\nDie herrlichen Kr\u00e4fte der Triebe<br \/>\nSonne Welt<br \/>\nAus Blume Tier und Stein hervor<br \/>\nAber auch dieses \u2013<br \/>\nMit Fahnen r\u00fcckt es heran<br \/>\nWirft um die H\u00e4user<br \/>\nund ruft dreimal den Tod \u2013<br \/>\nDagegen T\u00fcren \u00f6ffnen<br \/>\nDas ist gut,<br \/>\nwas versuche ich anderes<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Roter Stein<\/strong><\/p>\n<p>Roter Stein vom Ettersberg Roter Stein nicht Nacht<br \/>\nNacht schwarze Limousine<br \/>\nSechst\u00fcrig wie der Tod der sein Reich in Mohnbl\u00fcten hat<br \/>\nRoter Stein der wei\u00dfen Schatten grau wie Rauch<br \/>\nGrausame Blume wie Wahrheit wie Wasser<br \/>\nNach dem Bade der geretteten Haut<br \/>\nDie Geretteten weckt die Fr\u00fche der Tr\u00e4ume<br \/>\nWie ein tanzendes frostiges Licht<br \/>\nRoter Stein Holunder aufgehoben habe ich dich<br \/>\nnicht Nelke nicht Mohn<br \/>\nTag im Monat Juley im Herzen die Gnade der sp\u00e4ten Geburt doch bang<br \/>\nDrang eine Stimme beauty fac,<br \/>\nAus einer Limousine schwarz am Ohr vorbei :<br \/>\nHeute kommt kein Zug mehr an. (Und lachte und fuhr weiter)<br \/>\nRoter Stein der wei\u00dfen Schatten grau wie Rauch<br \/>\nSchwarze Stimmen sind zu h\u00f6ren schwarze Schatten<br \/>\nEin neues Nachtlied Nelke Mohn, klingt wie ein uralt Lied heran \u2013<br \/>\nIm Walde schlafen wieder die V\u00f6gel<br \/>\nDie toten Generale ruhen mit ihren Toten auch<br \/>\nUnten in den St\u00e4dten sp\u00fcrest du<br \/>\nVon solchen Morden kaum einen Hauch.<br \/>\nAlles behind und long ago die N\u00e4chte haben bunte Lichter Neon Mohn<br \/>\nKaum noch Juden \u2019n paar Maudits die\u2019s auch nicht \u00fcbersteh\u2019n<br \/>\nBis dahin ab ins Dancehouse fanny Veilchenschlager Trips und Phon<br \/>\nAch Roter Stein vom Ettersberg Holunder Remember<br \/>\nAlles auf einmal \u2013 auf meinem Vertiko im Kreis aus Steinen aus<br \/>\nSolingen, Sarajevo, Jericho,<br \/>\nliegst du so friedlich, drau\u00dfen rufen die V\u00f6gel<br \/>\n\u00fcber keinem Wipfel ist Ruh\u2019<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>D<\/strong><strong>er Gewinn<\/strong><\/p>\n<p>Jeder Moment sagtest du<br \/>\nkann in dir alles \u00e4ndern<br \/>\nDu sch\u00fctzest dich so vor Verlust<br \/>\nDer aufgehende Regenbogen gl\u00e4ttete deine Stirn<br \/>\nAufatmend sah ich den geretteten Gewinn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Exkursion<\/strong><\/p>\n<p>Ich sagte sie atme<br \/>\nIch sagte er erfinde das Rad<br \/>\nEs blieb von ihnen eine d\u00fcnne Spur<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Passionsspiel<\/strong><\/p>\n<p>Heute morgen wurde das Lamm ausgew\u00e4hlt<br \/>\nDer Fleischermeister sch\u00e4rfte das Messer<br \/>\nAuf dem Schleifstein steckt die Dornenkrone<br \/>\nVor dem Schlachten spielt er den Jesus<br \/>\nIm Stein ge\u00e4tzt das Wort Hoffnung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Violent Games<\/strong><\/p>\n<p>Raben schlugen mit Muscheln die Fenster ein<br \/>\nRaben zerhackten dem Eisverk\u00e4ufer die Haut<br \/>\nDer Kost\u00fcmverleiher spricht von Gewinn<br \/>\nDie Badeg\u00e4ste unterhalten sich \u00fcber ein neues Spiel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Aufzeichnungen des Schauspielers R.<\/strong><\/p>\n<p>Menschenk\u00f6rper sind Krankenh\u00e4user<br \/>\nHamlet auf dem Weg zur Visite<br \/>\nDas Publikum stellt die Diagnose<br \/>\nTun oder nicht tun<br \/>\nWir kommen ohne Erwartungen nicht aus<br \/>\nApplaus, das Publikum stellt die Diagnose<br \/>\nAlle Vorhersagen best\u00e4tigen dein Leben<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Requiem auf ein allzu geliebtes Paar<\/strong><\/p>\n<p>Ihr wurde \u00fcberlassen die Bahn<br \/>\nIhm wurde \u00fcberlassen der Pfeil<br \/>\nDie Anfeuernden fordern den Beginn<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Letzte Nachricht<\/strong><\/p>\n<p>In der schwarzen Fr\u00fche zogen die Imker aus<br \/>\neiner von ihnen hatte letzte Nachricht empfangen<br \/>\nf\u00fcr einen Moment war uns die Welt zu Ende<br \/>\ngebliebener Frost fror die Bienen ein<br \/>\nDie \u00fcbrigen sind fortgezogen<br \/>\nUnd wir k\u00f6nnen nicht ohne Bienen sein<br \/>\nSchweigend sammeln wir die leeren K\u00f6rbe<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Liebeszonen<\/strong><\/p>\n<p>Jeden Sonntag am Rauchtisch ist nochmals Krieg<br \/>\nsind St\u00e4dte die sich ihnen beugen wie Frauen<br \/>\nDer Blinde sagt: wir sind willkommen wie man sieht<br \/>\nDer Lahme: und wie schnell zusammen gehauen<\/p>\n<p>Die Zonen der Liebe sind verminte Gel\u00e4nde<br \/>\nDie Welt hat einen zureichenden Grund<br \/>\nEs umfingen ihn ihre H\u00e4nde<br \/>\nwas vorher eckig, war nun mehr rund<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ode an eine Briefmarke<\/strong><br \/>\n(Marburg 1982, 1998)<\/p>\n<p>In dieser Stadt<br \/>\ndie meine erste Stadt gewesen ist<br \/>\ndie ich bestaunt hatte<br \/>\nnachdem ich verkauft worden war<br \/>\ngingst nun auch du einher<br \/>\nund schriebst eine Ansichtskarte<br \/>\nf\u00fcr die schlie\u00dflich in deinem Hotel<br \/>\nkeine Briefmarke zu haben war<br \/>\nAls ich die Karte<br \/>\nAus deinen H\u00e4nden nahm<br \/>\nund die Stadtansicht aus betrachtete<br \/>\nfreute ich mich<br \/>\ndass du gesehen hattest<br \/>\nwas auch ich gesehen hatte<br \/>\nund dankte der kleinen Nachl\u00e4ssigkeit<br \/>\njenes Hotels<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Goethe aus Weimar, 1998<br \/>\n<\/strong><br \/>\nNachts regieren wieder die Steine,<br \/>\ndie bewunderten Werte<br \/>\nversiegen in den Herzen aus Sand<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Engelsturz<\/strong><\/p>\n<p>Engel fielen \u00fcber Nacht<br \/>\nDie Leere zu f\u00fcllen<br \/>\nDen Hufschlag der Uhr zu enth\u00fcllen<br \/>\nUmschlungen blieben wir verschont<br \/>\nAm Morgen standen die Wiesen voll Tau<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Liebesvisionen I-II<\/strong><\/p>\n<p>I<\/p>\n<p>Hinter den geschlossenen Lidern<br \/>\n\u00dcber den Herzflur trat sie auf<br \/>\nDen ersten Pedanterien entflohen<br \/>\nWar ich noch allerlei<\/p>\n<p>Sie \u2013 in den Fabriken zu Hause<br \/>\nUnd in den Galerien<br \/>\nDie M\u00e4nner besitzgl\u00e4ubig macht<br \/>\nUnd mich umstellte mit ihrem Bild<\/p>\n<p>II<\/p>\n<p><strong>Damals als die Seele noch Unsterblich war<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Stadtparkring Am unteren Ende der Bahnhofstrasse<br \/>\nZwischen den Schauk\u00e4sten Apokalypsen vor der Brust<br \/>\nSprechen sie dich an \u2013<br \/>\nIch m\u00f6chte nicht<br \/>\nDass SIE<br \/>\nIn die H\u00f6lle kommen!<br \/>\nWer ist dein Berater?<br \/>\nVerflucht ist der Mensch der sich auf Menschen verl\u00e4sst!<br \/>\nUnd du von Mitleid festgehalten musst h\u00f6ren was die H\u00f6lle ist \u2013<br \/>\nDu wirst keine Ruhe haben Tag und Nacht<br \/>\nDu denkst dabei an sie wo sie wohnt seitdem sie<br \/>\nIn diese Stadt gekommen war Ihr Lachen in H\u00e4userfluren<br \/>\nIhre Haut ihr Hut ihr Haar<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Zelt<\/strong><\/p>\n<p>Nacht Zeltplatz am Strand pl\u00e4tscherten<br \/>\nDie Wellen Fruchtwasser am Strand standen<br \/>\nDie Picknickk\u00f6rbe mit Kuchen gef\u00fcllt<br \/>\nIm Bauch des Zeltes hatten wir Tr\u00e4ume<br \/>\nVon den gro\u00dfen F\u00fchrern die traten<br \/>\nHinter falschen Schnurrb\u00e4rten hervor<br \/>\nAls die Nacht sehr hoch stand gewalt\u00fcberh\u00e4uft<br \/>\nund voll Wunder unserer ungest\u00fcmen Bewegungen<br \/>\nwar uns dass man nach uns rief<br \/>\nin den H\u00e4nden Heimat dann Pfiffe, wir traten nicht hervor<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>So kam es <\/strong><\/p>\n<p>Der Kummer verschlief<br \/>\nDer Strom war sanft<br \/>\nDeine Haut war eben<br \/>\nDeine Sprache war gut<br \/>\nNichts hielt uns fest<br \/>\nFest war uns alles<br \/>\nDas Licht an uns war &#8211;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schw\u00e4ne Wieder eine Phase der Revolution Ihr schwarzen Schw\u00e4ne auf den steppengelben H\u00fcgeln Hier bin ich als Kind Karpfen f\u00fcttern gegangen Hier habe ich die ersten Fluchtpl\u00e4ne Am Teich in den Sand gezeichnet Und h\u00e4tte daf\u00fcr verhaftet werden 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