{"id":4286,"date":"2014-12-09T18:06:06","date_gmt":"2014-12-09T23:06:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/?page_id=4286"},"modified":"2022-09-07T16:25:32","modified_gmt":"2022-09-07T20:25:32","slug":"frederick-a-lubich-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/archive\/most-recent-issue-glossen-392014\/frederick-a-lubich-2\/","title":{"rendered":"Frederick A. Lubich"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zum 25. Jahrestag des Berliner Mauerfalls \u2013 Interview mit Michael Blumenthal, amerikanischer Dichter und Schriftsteller deutscher Abstammung<\/strong> [1]\n<p>Michael Blumenthal wurde als Sohn deutsch-j\u00fcdischer Auswanderer 1949 in Vineland, New Jersey geboren und ist dort zweisprachig aufgewachsen. Zu den vielen Aspekten seines facettenreichen Lebens als Poet und Professor, Erzieher und Rechtsanwalt geh\u00f6ren unter anderem berufliche Stationen als Lehrer schwer erziehbarer Kinder, Herausgeber von Time-Life Books, Produzent f\u00fcrs westdeutsche Fernsehen, journalistischer Mitarbeiter verschiedener Zeitungen, Direktor des &#8220;Creative Writing\u201c- Programms an der Harvard University, sowie Gastprofessuren an \u00fcber einem Dutzend Universit\u00e4ten in Haifa, Budapest, Paris und Berlin sowie mehreren anderen franz\u00f6sischen und amerikanischen Universit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Michael Blumenthal ist Autor von rund f\u00fcnfzehn Titeln, die nahezu alle literarischen Gattungen umfassen und von Roman, Non-Fiction und Autobiografie bis zu Gedichten und Erz\u00e4hlungen reichen. Allein seine lyrischen Texte sind in neun Sammelb\u00e4nden erschienen. Er ist f\u00fcr sein schriftstellerisches Schaffen mit zahlreichen Preisen geehrt worden. So wurde beispielsweise sein Roman <em>Weinstock among the<\/em> <em>Dying (<\/em>1993), der ein b\u00f6ses Auge auf das akademische Reich der h\u00f6heren Bildung wirft, mit dem Ribalow-Preis f\u00fcr \u201eBest Work of Jewish Fiction\u201c ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Kritiker hatten unter anderem Folgendes \u00fcber sein Werk zu sagen. David Yezzi lobte Blumenthals Lyrik als \u201ewonderful satire\u201c, Helen Vendler, sicherlich Amerikas renommierteste Lyrik-Kritikerin, charakterisierte seine Textsammlung <em>Days We Would Rather Know<\/em> (1982) als \u201epoems exhilarating to read, full of lifts and turbulance\u201c, und last but not least, Seamus Heaney, der vor wenigen Jahren verstorbene Nobelpreistr\u00e4ger f\u00fcr Literatur, bescheinigte Michael Blumenthal, eine der repr\u00e4sentativen Stimmen seiner Generation zu sein. Entsprechend wurden bereits 1985 Blumenthals Gedichte in <em>The Harvard Book of Contemporary Poetry<\/em> aufgenommen.<\/p>\n<p><strong>F.A.L.:<\/strong>\u00a0 Lieber Michael, wir sind schon seit einigen Jahren befreundet und dies wohl auch auf Grund mehrerer Berufs- und Lebenserfahrungen, die wir mehr oder weniger gemeinsam haben. In deiner Autobiografie <em>All My Mothers and Fathers: A Memoir<\/em> hast du vor allem die formativen Jahre deiner Lebensgeschichte geschildert. Dein j\u00fcngster Erz\u00e4hlband lautet: <em>The Greatest Jewish American Lover in Hungarian History. Stories by Michael Blumenthal. <\/em>(2014). Welche Rolle spielt deine deutsch-j\u00fcdische Abstammung f\u00fcr deine Identit\u00e4t und literarische Inspiration?<\/p>\n<p><strong>Michael Blumenthal: \u00a0<\/strong>Ich kann darauf hier antworten, dass es mir geht wie, ich glaube, es jedem Schriftsteller geht, dass heisst, dass mein Bewusstsein damit durchdrungen ist, von dieser &#8220;Identit\u00e4t&#8221; einer deutsch-j\u00fcdischen Familie. Damit meine ich einfach, dass die deutsche Sprache, die Erfahrungen meiner Familie in Deutschland zwischen 1933 und 1938, die Spannung zwischen &#8220;deutsch&#8221; oder &#8220;j\u00fcdisch&#8221; oder &#8220;amerikanisch&#8221; zu sein und die verschiedenen Ambivalenzen, die daraus entstanden sind, mir sehr viel &#8220;gegeben&#8221; haben, worauf meine Literatur aufbaut. Ganz genauso wie das Irische James Joyce seine literarische Identit\u00e4t gegeben hat, oder das Deutsche Thomas Mann, oder das Tschechische und J\u00fcdische Kafka.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F.A.L.:<\/strong> Der amerikanische Schriftsteller Peter Wortsman, Sohn j\u00fcdisch-\u00f6sterreichischer Auswanderer, der ebenfalls hier in Amerika zweisprachig aufgewachsen ist, sagt von sich, in ihm lebe ein \u201estillgeborener Dichter deutscher Sprache\u201c.[2] Wie Peter Wortsman hast auch du literarische Texte auf Deutsch geschrieben und ver\u00f6ffentlicht. Welche Bedeutung hat f\u00fcr dich die deutsche Sprache?<\/p>\n<p><strong>Michael Blumenthal: <\/strong>Ich w\u00fcrde eigentlich genauso darauf antworten wie Peter Wortsman. Die ersten deutschen Texte, die ich in meinem Leben kannte, waren verschiedene S\u00e4tze von Nietzsche und Gedichte von Goethe und Rilke, die mein Vater auswendig kannte&#8211; z.B. &#8220;Nur wer die Sehnsucht kennt, weiss was ich leide&#8221; oder &#8220;Wie soll ich meine Seele binden, dass sie nicht an Deine r\u00fchrt.&#8221;<\/p>\n<p>Mein biologischer Vater Berthold schrieb \u00f6fters Gedichte auf Deutsch die er in der Synagogue vorlas, und unsere gute Familienfreundin Helen Feith schrieb mir jedes Jahr ein Geburtstagsgedicht auf Deutsch. Der Rhythmus der deutschen Sprache war immer, und ist immernoch, sehr lebendig in mir. Viele Leute haben mir schon \u00f6fters gesagt, sogar, dass meine Prosa S\u00e4tze sie mehr an die deutsche Sprache errinnern als an die amerikanische.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F.A.L.: <\/strong>Du hast bei einem deiner vielen Auslandsaufenthalte auch l\u00e4ngere Zeit in Berlin gelebt und gearbeitet. Was waren deine damaligen Eindr\u00fccke von Berlin und Deutschland?<\/p>\n<p><strong>Michael Blumenthal: <\/strong>Wir lebten in Berlin vom August 1999 bis Juni 2000. Als wir ankamen, kam mir Berlin wie eine gro\u00dfe Baustelle vor \u2014\u00dcberall diese vielen Baukr\u00e4ne, ein gro\u00dfes Durcheinander in der ganzen Stadt, Alles als ob es nochmals im \u00dcbergang w\u00e4re. Es hat mich irgendwie unruhig gemacht zuerst. Ein sch\u00f6ner Eindruck f\u00fcr mich war, wie sehr gr\u00fcn Berlin war, so sch\u00f6ne Stellen, wo man Spazierengehen konnte, am Schlachtensee und auch schwimmen bei der Krummen Lanke. Auch so sch\u00f6n und leicht, mit dem Fahrrad durch die Stadt zu kommen, auch an die Uni. Und, nat\u00fcrlich, auch \u00fcberall diese Erinnerungen an die Vergangenheit, insbesondere die j\u00fcdische Vergangenheit&#8230; Das j\u00fcdische Museum, das Denkmal an die verbrannten B\u00fccher unter den Nazis, der alte Reichstag. Und dazu auch, nat\u00fcrlich, diese unglaubliche deutsche Kutlur \u2013 die drei verschiedenen Opern, die vielen wunderbaren Museen, eine unglaubliche Auswahl von literarischen Vorlesungen, usw.\u00a0Zu der Zeit war mein guter Freund Gyorgy Konrad der Pr\u00e4sident der Akademie der K\u00fcnste, so sind wir \u00f6fters dorthin gegangen f\u00fcr verschiedene Vorlesungen oder Austellungen, auch f\u00fcr Musik. Die Stadt kam mir als furchtbar lebhaft vor, mit unglaublich viel Verschiedenheit und Ethnizit\u00e4t. Und auch, zu meiner \u00dcberraschung, eine ziemlich gro\u00dfe j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung. Ich f\u00fchlte, eigentlich, die selbe Ambivalenz gegen meine &#8220;J\u00fcdischkeit&#8221; und meine &#8220;Deutschkeit&#8221; wie meine Eltern sie erlebten. Ich muss sagen, dass ich mich nie ganz wohl gef\u00fchlt habe&#8230; aber auch nie ganz unwohl.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F.A.L.:<\/strong> Was waren deine Gef\u00fchle, als die Berliner Mauer fiel?<\/p>\n<p><strong>Michael Blumenthal: <\/strong>Ein bisschen Angst, \u00fcber die neue vereinte deutsche Macht; nat\u00fcrlich auch eine gro\u00dfe Freude \u00fcber die Niederlage des Kommunismus. Vor allem, etwas Neugierigkeit dar\u00fcber, was die Zukunft Deutschlands bringen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F.A.L.:<\/strong> Heinrich Heine sinnierte in seinem Pariser Exil \u00fcber die deutsch-j\u00fcdische Wahlverwandtschaft. Gibt es sie?<\/p>\n<p><strong>Michael Blumenthal: <\/strong>Ja, ich glaube doch. Vor allem, die Wahlverwandtschaft zwei kultivierter und im gro\u00dfen Teil intellektueller V\u00f6lker, der Stolz auf die Geschichten des Volkes, zur selben Zeit ein gewisser \u00dcberlegenheitskomplex und, dazu, auch ein Unterlegenheitskomplex. Und sogar eine gewisse Ambivalenz gegen\u00fcber seinem eigenen Volk. Und, nat\u00fcrlich, dazu geh\u00f6rt auch die Wahrheit, dass die jiddische Sprache selbst eine wahre Mischung zwischen Deutsch und Hebr\u00e4isch ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F.A.L.:<\/strong> Deine Gedichte sind oft sehr erotisch und das bis in die Cover ihrer Textsammlungen. Siehe etwa Egon Schieles verlockende Sch\u00f6ne als Titelbild deines letzten Erz\u00e4hlbandes. Von Sigmund Freud in Wien \u00fcber Wilhelm Reich in Berlin zu Ernst Lubitsch mit seinen Liebeskom\u00f6dien von Berlin-Babelsberg bis nach Hollywood-Babylon, wie man damals die verhei\u00dfungsvolle Stadt der kalifornischen Traumfabriken nannte! Ist das Lustprinzip, die Suche und Sehnsucht nach der erotischen Euphorie ein besonderes Wesensmerkmal der deutsch-j\u00fcdischen Phantasie?<\/p>\n<p><strong>Michael Blumenthal: <\/strong>Ja, absolut, oder so denke ich. Isaac Bashevis Singer hat einmal geschrieben, das &#8220;Liebesspiel wird am besten an Sterbebetten durchgef\u00fchrt&#8221;, und ich glaube, dass diese zwei Obsessionen \u2013 mit dem Tod und mit dem erotischen Leben \u2013 einen sehr starken Anschluss mit einer etwas <em>zu<\/em> intensiven Intellektualit\u00e4t zu tun haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F.A.L.:<\/strong> Zur\u00fcck zu Berlin: Die sexualpolitische Emanzipation, die f\u00fcr die Moderne so bezeichnend ist, hat sich nach der Wiedervereinigung Deutschlands vor allem in Berlin zu einem Eldorado der internationalen Schwulenbewegung entwickelt.[3] Von den Tuntenb\u00e4llen der Weimarer Republik zu den Berliner Love Parades der neunziger Jahre \u2026 wie siehst du diese metrosexuelle Evolution als ein Amerikaner deutsch-j\u00fcdischer Abstammung, der auch immer wieder in den Gro\u00dfst\u00e4dten von Paris, Budapest und Haifa gelebt hat?<\/p>\n<p><strong>Michael Blumenthal: <\/strong>Ich glaube einfach dass diese &#8220;metrosexuelle Evolution,&#8221; wie Du sie nennst, mit einer Gro\u00dfstadt Milieu, worin viele verschiedene Leute, d.h. verschieden in Ethnizit\u00e4t, Religion, Kulturerbe, sogar Alter, sich zusammenfinden in einem Milieu, worin &#8220;Verschiedenheit&#8221; zwischen Menschen irgendwie \u00fcberbr\u00fcckt werden muss, und dass es genau diese Verschiedenheit, eine Energie und einen Sinn von &#8220;fremd sein&#8221; zwischen Menschen erzeugt, was Sex und das erotische Leben sehr gut \u00fcberbr\u00fccken kann&#8230; oder, wenigstens, kann man versuchen, es zu tun. Eine Art &#8220;Shorthand&#8221; zwischen Menschen, die sich nicht sehr leicht sonst erkennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F.A.L.:<\/strong> Die Zukunft Berlins: Klaus Wowereit, der noch Regierende B\u00fcrgermeister von Berlin hatte vor Jahren die deutsche Hauptstadt als \u201earm aber sexy\u201c bezeichnet. Und wenn die sch\u00f6ne Arme reich und sattsam wird? Wie sieht es dann mit Berlin aus, dessen sagenhafte Dekadenz bibelfeste Kritiker der Weimarer Republik schon damals mit der verruchten Hure von Babylon in Verbindung gebracht hatten?<\/p>\n<p><strong>Michael Blumenthal: <\/strong>Ja, ich muss halt zugeben, dass, wenigstens f\u00fcr mich, der Reichtum und das &#8220;hoch bourgeois&#8221; Leben nicht sehr sexy sind. Ich finde immer etwas Antiseptisches, wo es zu viel Reichtum und Konformit\u00e4t gibt. Deswegen, zum Beispiel, finde ich Budapest viel &#8220;sexier&#8221; als Paris, New York viel sexier als London, S\u00fcdamerika viel sexier als Nordamerika. F\u00fcr mich wenigstens ist zu viel &#8220;Sauberkeit&#8221; eine gewisse Todheit, zu viel Reichtum ein Schlafmittel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F.A.L.:<\/strong> Vom Mauerfall zu Jericho bis zum Fall der Berliner Mauer. Du kennst sowohl Berlin als auch Jerusalem. Wann f\u00e4llt die Mauer zwischen Israelis und Pal\u00e4stinensern? Sei ein trojanischer Mauerschauer, sei eine amerikanische Kassandra!<\/p>\n<p><strong>Michael Blumenthal: <\/strong>\u00dcber den Fall <em>dieser<\/em> Mauer, muss ich leider zugeben, kann ich leider nicht sehr optimistisch sein. Die Deutschen waren ja in einem gewissen Sinn immer &#8220;deutsch&#8221;, aber zwischen den Israelis und den Pal\u00e4stinenser gibt es keine solche Gemeinsamkeit. Im Gegenteil: beide, die Geschichte und die V\u00f6lker sind so verschieden, haben so wenig Gemeinsamkeit \u00fcber hunderte von Jahre, sind gegen einander so misstraurig, und haben einander so viel Schmerzen und Verlust bereitet, dass es schwer ist, sich vorzustellen dass diese Mauer entweder leicht, oder bald, zur Geschichte geh\u00f6ren wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F.A.L.:<\/strong> Das preu\u00dfische Berlin ist nicht nur die deutsche Hauptstadt, es war und ist auch heute wieder das Zentrum des Judentums in Deutschland. Was h\u00e4lst du von dieser unerwarteten Wiedergeburt der j\u00fcdischen Kultur im wiedervereinten Deutschland?<\/p>\n<p><strong>Michael Blumenthal: <\/strong>Es gab ja damals in Berlin einen Witz, als ich dort lebte: &#8220;Was ist der Unterschied zwischen dem Kurf\u00fcrstendamm und der Klagemauer?&#8221; <em>Antwort:<\/em> An der Klagemauer gibt es nur Juden auf <em>einer<\/em> Seite. Ja, diese Wiedergeburt hat mich wirklich \u00fcberrascht. Ich hatte es wirklich nicht erwartet. Ich war w\u00e4hrend diesem Jahr mit dem deutsch-j\u00fcdischen Schriftsteller Raphael Seligmann befreundet, und wir haben oft dar\u00fcber gesprochen. Ich glaube, es handelt sich davon, von der Wahlverwandtschaft,\u00a0wor\u00fcber Du mich vorher gefragt hast. Irgendwie haben viele Juden \u2013 und dazu geh\u00f6rten meine eigenen Eltern \u2013 nie ihre &#8220;Deutschkeit&#8221; verloren. Irgendetwas in sie hat sich immernoch danach gesehnt, nach dieser deutschen Vergangenheit, trotz dieser tiefen Wunden und Verluste, die die Deutschen den Juden beigebracht haben. Die Antwort zu dieser Frage liegt einfach tief in dem j\u00fcdischen Unbewusstsein&#8230; zu tief, einfach, f\u00fcr mich es zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2014\/12\/Susan-Wansink.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-4299\" src=\"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/files\/2014\/12\/Susan-Wansink-1024x221.jpg\" alt=\"Susan Wansink\" width=\"653\" height=\"221\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Susan Wansink: die Kuppel des neuen Reichstags<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Endnoten<\/strong><\/p>\n[1] Das Interview wurde beiderseitig auf Deutsch gef\u00fchrt, und Blumenthals Antworten wurden nur minimal redigiert.<\/p>\n[2] Siehe ausf\u00fchrlicher dazu das Interview mit ihm \u201eIn mir lebt ein stillgeborener Dichter deutscher Sprache\u201c in Frederick A. Lubich (Hrsg.), <em>Transatlantische Auswanderergeschichten. Reflexionen und Reminiszenzen aus drei<\/em> <em>Generationen.<\/em> Festschrift zu Ehren von Robert Schopflocher. W\u00fcrzburg: K\u00f6nigshausen &amp; Neumann, 2014, S. 479 \u2013 485. Zu Peter Wortsmans neuestem Ez\u00e4hlband <em>Ghost Dance in Berlin. A Rhapsody in Gray<\/em> (2013) siehe auch den Review Essay in dieser Ausgabe \u201eVom Berliner Salon der Weimarer Klassik zum heutigen Berlin als internationale Hipster-Hauptstadt der Clubbing-Szene \u2026\u201c<\/p>\n[3] Mehr dazu im Review Essay dieser Ausgabe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum 25. Jahrestag des Berliner Mauerfalls \u2013 Interview mit Michael Blumenthal, amerikanischer Dichter und Schriftsteller deutscher Abstammung [1] Michael Blumenthal wurde als Sohn deutsch-j\u00fcdischer Auswanderer 1949 in Vineland, New Jersey geboren und ist dort zweisprachig aufgewachsen. 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