{"id":618,"date":"2011-02-03T13:08:31","date_gmt":"2011-02-03T17:08:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/"},"modified":"2011-06-27T22:47:55","modified_gmt":"2011-06-28T02:47:55","slug":"rezensionen-glossen-322011","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/archive\/most-recent-issue-322011\/rezensionen-glossen-322011\/","title":{"rendered":"Rezensionen Glossen 32\/2011"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left\"><strong>Hubert Winkels, <em>Kann man B\u00fccher lieben? Vom Umgang mit \u00a0neuer Literatur<\/em>. K\u00f6ln: Kiepenheuer u. Witsch 2010. 392 Seiten<\/strong><\/p>\n<p>Die Frage, wie sich neuer Literatur zu n\u00e4hern sei, stellt sich f\u00fcr Literaturwissenschafter wie Literaturkritiker gleicherma\u00dfen. W\u00e4hrend die germanistische Literaturwissenschaft indes immer wieder z\u00f6gert, sich auch als Gegenwartsliteraturwissenschaft zu verstehen, setzt sich die Literaturkritik qua Profession seit jeher routinem\u00e4\u00dfig mit literarischen Neuerscheinungen auseinander. Wenn Hubert Winkels sein nun erschienenes \u201eLese-Buch\u201c (23)\u00a0 im Untertitel <em>Vom Umgang mit neuer Literatur<\/em> bezeichnet, bewegt er sich also in einem bestellten Feld.<\/p>\n<p>Die auf knapp 400 Seiten zusammengestellten \u201eErz\u00e4hlungen, Essays und Besprechungen\u201c (16) sind zun\u00e4chst vergleichbar mit literaturkritischen Bestandsaufnahmen wie etwa den k\u00fcrzlich erschienenen von Uwe Wittstock und Richard K\u00e4mmerlings. Diese Essay-Sammlungen von mehr oder weniger kurzen Texten und zum Teil erweiterten und \u00fcberarbeiteten Versionen von Beitr\u00e4gen, die bereits zuvor im Feuilleton ver\u00f6ffentlicht worden sind, geben einerseits einen \u00dcberblick \u00fcber die deutschsprachige Literatur der letzten 20 Jahre. Andererseits vertreten sie den Anspruch, die seit den 1990er Jahren regelm\u00e4\u00dfig stattfindenden literaturkritischen Debatten um die schlechte Verfassung der Gegenwartsliteratur in Deutschland nicht nur zu res\u00fcmieren, sondern in einem spezifischen Sinne auch zu einem Ende zu f\u00fchren. So stellt Wittstocks <em>Nach der Moderne<\/em> (2009) fest, dass die deutschsprachige Literatur mittlerweile die Unterscheidung zwischen Hoch- und Popul\u00e4rkultur unterlaufe und sich erfreulicherweise aus dem elit\u00e4ren Nischendasein zum allgemeinen Publikum hinbewege. Analog dazu sieht K\u00e4mmerlings in <em>Das kurze Gl\u00fcck der Gegenwart<\/em> (2011) mit Blick auf die deutschsprachige Literatur seit Mitte der 1990er Jahre eine aus seiner Sicht l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Weltzuwendung: Erz\u00e4hlt werde nun endlich von der und f\u00fcr die Gegenwart.<\/p>\n<p><em>Kann man B\u00fccher lieben?<\/em> ist in eine Reihe mit diesen oder \u00e4hnlichen Bestandsaufnahmen zu stellen, die im Kontext weiterer Ver\u00f6ffentlichungen und gleichsam im Modus einer &#8220;Self-Fulfilling Prophecy&#8221; zun\u00e4chst den schlechten Zustand der Literatur diagnostizieren und mit literaturprogrammatischen Forderungen koppeln, um genau diese schlie\u00dflich einige Jahre sp\u00e4ter erf\u00fcllt zu sehen. Bei Winkels wird dies durch die beiden B\u00e4nde <em>Leselust und Bildermacht<\/em> (1999) sowie <em>Gute Zeichen<\/em> (2005) vorbereitet und durchgef\u00fchrt. Der nun vorliegende Band ist mithin bereits die dritte Zusammenschau, die der Literaturkritiker (<em>Die Zeit<\/em>) und Literaturredakteur (Deutschlandfunk) zur Vervollst\u00e4ndigung seines ganz pers\u00f6nlichen Kanonisierungsprojekts der Gegenwartsliteratur nutzt. Vergleicht man Winkels\u2019 drei Publikationen, l\u00e4sst sich im \u00dcberblick vor allem eine Tendenz feststellen: Die <em>Guten Zeichen<\/em>, die sich ihm zufolge seit Ende der 1990er Jahre abzeichnen, k\u00f6nnen sich in der Zwischenzeit auf ein breites Fundament verlassen. Im Zentrum steht damit nun nicht mehr die Frage, ob Literatur sich der neuen Medienkonkurrenz stellen k\u00f6nne. Winkels setzt vielmehr mittlerweile voraus, dass sich deutschsprachige Literatur von ihren &#8220;alten Meriten&#8221; erholt habe und nun, mit neuem Selbstbewusstsein, eine gesch\u00e4rfte, spezifisch literarische Rolle in der Gegenwartsgesellschaft einnehme.<\/p>\n<p>Doch noch in einer anderen Hinsicht kn\u00fcpft Winkels\u2019 \u201eBuch der Leselust und Lebensklugheit\u201c (Klappentext) an bestehende literaturkritische Kontexte an. Aus Anlass einer Buchpr\u00e4sentation von Volker Weidermanns <em>Lichtjahre. Eine kurze Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis heute<\/em> (2006) hat Winkels ma\u00dfgeblich zu einer Feuilleton-Debatte beigetragen, an der sich unter anderen Volker Hage und Ulrich Greiner wortgewaltig beteiligt haben. Im Zentrum standen dabei die Bewertungsma\u00dfst\u00e4be und Kriterien der Literaturkritik, die Winkels selbst mit der Unterscheidung zwischen Emphatikern und Gnostikern pointiert bezeichnet.<\/p>\n<blockquote><p>Die Emphatiker sind die mit dem unbedingten Hunger nach Leben und Liebe; Gnostiker sind die, denen ohne Begreifen dessen, was sie ergreift, auch keine Lust kommt; die sich sorgen, falschen Selbstbildern, kollektiven Stimmungen, Moden und Ideologien aufzusitzen. Die Emphatiker haben den Autor im Blick, sie bewerten Haltungen, Zugeh\u00f6rigkeiten und genie\u00dfen die Lebensk\u00e4mpfe in Alltag und Politik; die Gnostiker sehen erst einmal Texte und dann fr\u00fchere Texte und diese auch noch in gr\u00f6\u00dferen Kontexten. Sie sind zwei Abs\u00e4tze in der Zeitung oder drei Kapitel in Romanen lang spr\u00f6de. Das kann den Emphatiker schon nerv\u00f6s machen.(29)<\/p><\/blockquote>\n<p>Dass Winkels seinen 2006 in der <em>Zeit<\/em> erschienenen Leitartikel als programmatischen Ausgangspunkt von <em>Kann man B\u00fccher lieben?<\/em> einsetzt, legt es nahe, die folgenden Abschnitte anhand des Beobachtungsschemas Emphatiker\/Gnostiker zu lesen. Die Essay-Sammlung ist in zehn Kapitel gegliedert: Neben Beitr\u00e4gen etwa zur &#8220;Buchhaltung&#8221; und zum Anekdotischen nehmen Besprechungen von deutschsprachiger, US-amerikanischer, britischer und japanischer Literatur den Gro\u00dfteil ein. Zu den Texten im Schwerpunktbereich deutschsprachiger Neuerscheinungen der letzten Jahre z\u00e4hlen etwa Rezensionen zu Daniel Kehlmanns <em>Die Vermessung der Welt<\/em>, Wolf Haas\u2019 <em>Das Wetter von 15 Jahren<\/em> oder Ingo Schulzes <em>Adam und Evelyn<\/em>. Im Kapitel der Schriftsteller-Portraits w\u00fcrdigt Winkels unter anderen Klaus Modick und Feridun Zaimoglu. Dass man B\u00fccher lieben kann, ist dabei immer, soviel kommt in den Besprechungen zum Ausdruck, die erkl\u00e4rte \u00dcberzeugung Winkels\u2019. Dass diese Liebe jenseits der Unterscheidung von Emphatikern und Gnostikern zu verorten ist, \u00fcberrascht nicht, gibt es doch keinen, \u201eder voll aufgeht in der Rolle\u201c (29).<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Frage, was noch zu w\u00fcrdigen w\u00e4re oder fehlt, liegt mit der im Verlag <em>Kiepenheuer &amp; Witsch<\/em> erschienenen Essay-Sammlung Winkels\u2019 ein weiteres fundiertes literaturkritisches Angebot zur Vermessung (nicht nur) deutschsprachiger Literatur der Jahrtausenwende vor. Dem Umgang mit neuer Literatur wird dadurch zwar mit Blick auf die r\u00e4umlich-materielle Ordnung von Arbeitszimmern eine weitere \u201eB\u00fcchernot\u201c (17) beschert, daf\u00fcr ist diese aber umso lesenswerter.<\/p>\n<p><em>&#8212; David-Christopher Assmann<\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>Kathrin Schmidt, <em>Du stirbst nicht. Roman<\/em>. K\u00f6ln: Kiepenheuer &amp; Witsch, 2009. 348 Seiten.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahre 2009 ver\u00f6ffentlichte die 1958 in der  vergangenen DDR geborene Autorin Kathrin Schmidt ihren Roman <em>Du stirbst  nicht<\/em>, f\u00fcr den sie im selben Jahr mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Laut Klappentext macht der Roman den Orientierungs- und Sprachverlust nach einer Hirnverletzung erfahrbar, stellt Br\u00fcche in der Biographie der Protagonistin dar. Der Leser ist im Umfeld des 20. Jahrestages des Mauerfalls im Jahre 2009 zun\u00e4chst geneigt, diese Erfahrung auf die Wende zu beziehen, auf den Verlust und das Neukonstruieren von Identit\u00e4t, den Verlust von verbindlichen Werten, auf Orientierungslosigkeit.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich lassen sich diese Bez\u00fcge herstellen, denn die Gestaltung der Genesung der Protagonistin Helene Wesendahl sch\u00f6pft weitgehend aus dem Erfahrungshintergrund der Autorin Kathrin Schmidt. Beide sind DDR-gepr\u00e4gt, haben Psychologie studiert, sind Schriftstellerin und Mutter von f\u00fcnf Kindern, beide erlitten im Jahre 2002 eine Hirnblutung und mu\u03b2ten sich nach Erinnerungs- und Sprachverlust die Welt neuerobern. Beide erk\u00e4mpften sich in diesem  Proze\u03b2 eine  \u201cfreiere\u201d  Sprache und einen \u201cGesinnungs- und Verhaltenswandel\u201d. Dieser Interpretationsansatz ist jedoch zu eng, denn im Angesicht der schmerzhaften existentiellen Krise der Hauptfigur\/Autorin ist die DDR-Erfahrung nicht mehr das eigentliche Thema. Das Buch ist die Gestaltung von  einem lebensbedrohenden Hirntrauma und von der R\u00fcckeroberung einer Identit\u00e4t, eine Gestaltung, die weit \u00fcber einen politisch-sozialen Rahmen hinausgreift. <em>Du stirbst nicht<\/em> ist ein existentiell allgemeing\u00fcltiges Buch \u00fcber Krankheit und Genesung und \u00fcber die Liebe zum Leben.<\/p>\n<p>Schmidt stellt den Proze\u03b2 der Gesundung  aus der Perspektive der fiktiven Figur dar. Sie selbst hatte beim Akt des Schreibens bereit die n\u00f6tige zeitliche Distanz und w\u00e4hlte den Ausdrucksgestus der 3. Person Singular. Der Ton ist klinisch n\u00fcchtern, bar jeglicher Wehleidigkeit. Die Patientin erwacht ohne Sprach- und Erinnerungsverm\u00f6gen und  mit schweren motorischen Sch\u00e4den auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Sie f\u00fchlt sich aus der ihr vertrauten Welt hinausgesto\u03b2en und von Chaos und Leere umgeben. Sie versucht, die Augen zu \u00f6ffnen, h\u00f6rt Stimmen und Ger\u00e4usche und assoziiert diese mit bruchst\u00fcchhaft aus dem Bewu\u03b2tsein hochgesp\u00fclten Kindheitserinnerungen. \u201cSie hat\u201d \u2013-  so der Text  \u2013-  \u201ckein Bild von sich.\u201d<\/p>\n<p>Von Station zu Station f\u00fchrt Kathrin Schmidt diese Kranke. Sie f\u00fchrt dem Leser das m\u00fchsame Wiederfinden des Ichs vor Augen, in dem sich die Rollen einer Ehefrau, Mutter, Schriftstellerin und einer Geliebten brechen. Im momenthaften, blitzartigen  Aufleuchten von Erinnerungsfragmenten dringt die Patientin in ihre  Vergangenheit und damit in die Gegenwart ein. Es gelingt ihr,  nach langwierigen  Erinnerungs\u00fcbungen einzelne Puzzlest\u00fccke zusammenzusetzen, die einen verwirrend widerspr\u00fcchlichen Zusammenhang ergeben. Wie vereinbart sich die erinnerte, dem geplatztem Aneurysma vorausgegangene Ehekrise mit der F\u00fcrsorge des Ehemanns Matthes, der ihr jetzt im Krankenhaus St\u00fctze, Anker und  Mutmacher ist; und wie verh\u00e4lt es sich mit ihrer intensiven und zerbrechlichen Beziehung zu der transsexuellen Freundin Violoa? Krankheit und Genesung verwischen die Grenzen des Trennenden, machen Neubewertungen in ihrer Ehe m\u00f6glich. Bei aller Offenheit des Romans sind die Signale in der unmittelbaren Gegenwart auf Vers\u00f6hnung gestellt.<\/p>\n<p>In dem generell so \u00fcberzeugend gestalteten Genesungsbericht wirkt die Beziehung zu dem Mann (Viktor), der eine Frau (Viola) sein will, allerdings  strapaziert.  Viola\/Viktor ist im Handlungsgef\u00fcge eine konkrete Person, vielleicht ist diese Figur aber auch als personifiziertes Konzept entworfen.  Ging es der Autorin um die Veranschaulichung  der Problematik der Rollenverteilung im Geschlechterkampf, um ein in den Dimensionen von \u201cMann\u201d und \u201cFrau\u201d sich verh\u00e4rtendes festgefahrenes Denken, das der L\u00f6sung bedarf? Es bleibt offen.<\/p>\n<p>Schmidt hatte zur Zeit der Wende am von M\u00e4nnern dominierten Berliner Runden Tisch mitdiskutiert. Sie mu\u03b2te diese T\u00e4tigkeit allerdings aufgeben, weil ihre Rolle als Mutter sie \u00fcberforderte. Der Roman scheint auf das Thema der Bedingungslosigkeit in Geschlechterbeziehungen anzuspielen, denn in der letzten Phase des Krankenhausaufenthaltes sieht die Protagonistin ihren Mann Matthes  und sich selbst \u201canders\u201d, jenseits der \u201cMatthesordnung\u201d, wenig rollengebunden. Sie fragt sich: \u201cHat es damit zu tun, dass die Leine gekappt ist, an der sie einander in Schach hielten?\u201d<\/p>\n<p>Dieses Buch macht es dem Leser nicht leicht, weil die Autorin bzw. ihre fiktive Doppelg\u00e4ngerin es sich nicht leicht machen. In seiner Detailtreue ist der Bericht erbarmungslos. Minuti\u00f6s wird der Zustand des Ausgeliefertseins und der Aphasie geschildert: die \u00c4ngste und die Hilflosigkeit der Patientin, deren Zucken, Brabbeln, Sabbern, deren Angewiesensein auf Rollstuhl und Rollator  &#8212;  eine als entw\u00fcrdigend empfundene Existenz mit Hinternabwischen und Gewindeltwerden. Und doch  stellt sich beim Lesen des Buches Genu\u03b2 ein, denn es demonstriert Selbst\/Befreiung aus dem Zustand scheinbar hoffnunslosen  \u201cLebendig-Begraben-Seins\u201d.  <em>Du stirbst nich<\/em>t pr\u00e4sentiert und reflektiert den Triumph eines Menschen \u00fcber das Chaos, den Triumph einer Schriftstellerin, die ihre Sprache wiedergefunden hat: \u201cIch schreibe, also bin ich.\u201d<\/p>\n<p><em>&#8212; Christine Cosentino<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hubert Winkels, Kann man B\u00fccher lieben? Vom Umgang mit \u00a0neuer Literatur. K\u00f6ln: Kiepenheuer u. Witsch 2010. 392 Seiten Die Frage, wie sich neuer Literatur zu n\u00e4hern sei, stellt sich f\u00fcr Literaturwissenschafter wie Literaturkritiker gleicherma\u00dfen. 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