{"id":6561,"date":"2020-09-11T01:45:54","date_gmt":"2020-09-11T05:45:54","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/?page_id=6561"},"modified":"2020-09-11T04:28:29","modified_gmt":"2020-09-11T08:28:29","slug":"v-von-generation-zu-generation-listening-to-the-wind-of-change","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/archive\/glossen-45-2020\/v-von-generation-zu-generation-listening-to-the-wind-of-change\/","title":{"rendered":"V. Von Generation zu Generation: \u201eListening to the Wind of Change\u201c"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>Vorwort: <\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>\u201eListening to the Wind of Change\u201c <\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Frederick A. Lubich, Norfolk, Virginia<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">\u201eListening to the wind of change\u2026<br \/>\nwhere the children of tomorrow share their dreams\u201c<br \/>\nScorpions, \u201eWind of Change\u201d<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Jugendzeit ist f\u00fcr viele von uns, was unser eigenes Leben betrifft, l\u00e4ngst Vergangenheit geworden. F\u00fcr unsere Gesellschaft insgesamt bleiben jedoch unsere Kinder und Kindeskinder f\u00fcr immer unser aller Zukunft. Ich pers\u00f6nlich hatte das gro\u00dfe Gl\u00fcck, eine lange Jugendzeit voller Musik gehabt zu haben. Von Kindesbeinen an spielte ich Geige, Klavier und Mandoline und wurde auf diese Weise schon fr\u00fch nicht nur mit der Tradition unserer deutschen Volkslieder, sondern auch mit der Musik der klassischen und romantischen Schule vertraut. Sp\u00e4ter in den Jahren unseres jugendlichen Sturm und Drang sollten die Rhythmen des Rock \u2018n\u2019 Roll unsere ohnehin schon recht bewegte 68er-Generation noch weiter erregen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und auch in den letzten Jahren meiner Lehrt\u00e4tigkeit hier an der Old Dominion University in Norfolk hatte ich das gro\u00dfe Gl\u00fcck, in meinen Sprachklassen und Literaturseminaren immer wieder nicht nur musikalisch sehr interessierte, sondern auch \u00e4u\u00dferst talentierte Studenten und Studentinnen zu haben, deren musikalisches Wissen und K\u00f6nnen mich von Neuem inspirierten und faszinierten. Und nicht zuletzt auch Erinnerungen an meine eigene Jugendzeit in mir hervorriefen. Entsprechend lud ich denn schlie\u00dflich drei von ihnen ein, ihre eigenen Erfahrungen mit den deutschen Traditionen der sogenannten Ernsten Musik und Unterhaltungsmusik, kurzum der E- und U-Musik, in k\u00fcrzeren Beitr\u00e4gen zu dieser vorliegenden Ausgabe etwas eingehender zu beschreiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der erste der drei folgenden Texte stammt von Cheng Luo. Geboren und aufgewachsen in Beijing, studierte er als junger Stipendiat hier an unserer Universit\u00e4t, belegte auch ein gutes halbes Dutzend meiner deutschen Sprach- und Literaturklassen und graduierte vor einigen Jahren als einzig so ernannter \u201eOutstanding University Scholar\u201c unserer gesamten Universit\u00e4t von rund 25 000 Studierenden. \u201eBerlin-Beijing\u201c, das war damals stets meine Losung f\u00fcr ihn gewesen, wenn es mir darum ging, f\u00fcr seine k\u00fcnftige Karriere einen hohen Erwartungshorizont zu spannen. Und bereits heute ist er in f\u00fchrender Position in einer chinesischen Firma in Manila besch\u00e4ftigt, hat jedoch seinen Traum, einmal auch in Berlin zu arbeiten, noch l\u00e4ngst nicht aufgegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der zweite Text stammt von Nichole Dorobanov, die zwar in Amerika geboren ist, deren Eltern und Gro\u00dfeltern vor allem bulgarischer und japanischer Herkunft sind und noch tiefe Wurzeln in ihren Ursprungsl\u00e4ndern hatten und bis heute haben. Noch bevor Nichole hier an unserer Universit\u00e4t ihren Double Major in Deutsch und Musik mit h\u00f6chsten Auszeichnungen abschloss, studierte sie auch als Stipendiatin an den Musikkonservatorien in Moskau und Wien, die zu den renommiertesten der Welt z\u00e4hlen, und profilierte sich schon in ganz jungen Jahren zu einer vielgefragten Konzertpianistin von prim\u00e4r deutschen und russischen Komponisten der klassischen, romantischen und modernen Schule.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der dritte Text stammt von Justin Johnson, \u201eAll-American Student\u201c wie er im Buche steht, der seine amerikanischen Vorfahren bis in die Zeit vor der Amerikanischen Revolution zur\u00fcckverfolgen kann. Er studiert Deutsch im Hauptfach, und in unseren zahlreichen Gespr\u00e4chen vor oder nach unseren Seminaren erw\u00e4hnte er auch immer wieder die deutsche S\u00e4ngerin Nico, die vor allem in den sechziger und fr\u00fchen siebziger Jahren eine bedeutende Rolle in der New Yorker Musikszene spielte. F\u00fcr mich war sie bis dahin nur eine recht schim\u00e4rische Gestalt gewesen, doch er machte mich immer neugieriger auf sie. Und da auch er offenkundig von ihrer Musik fasziniert war, beschlossen wir, gemeinsam ihrer musikalischen Werk- und Wirkungsgeschichte etwas ausf\u00fchrlicher nachzugehen. (Zu meinem Beitrag siehe weiter oben.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorwort: &nbsp; \u201eListening to the Wind of Change\u201c &nbsp; Frederick A. 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