{"id":6979,"date":"2020-12-23T05:51:15","date_gmt":"2020-12-23T10:51:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/?page_id=6979"},"modified":"2020-12-23T06:52:53","modified_gmt":"2020-12-23T11:52:53","slug":"i-vorwort-foreword-the-sound-of-music-exile-emigration-and-beyond","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/home-2\/glossen-46-2020-current-issue\/i-vorwort-foreword-the-sound-of-music-exile-emigration-and-beyond\/","title":{"rendered":"I. Vorwort: \u201eThe Sound of Music\u201c: Exile, Emigration and Beyond"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>\u201eWind of Change\u201c: <\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Transatlantic Soundtracks after 1945, Part II: <\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>\u201eThe Sound of Music\u201c:<\/strong><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Exile, Emigration and Beyond<\/strong><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Frederick A. Lubich , Norfolk, Virginia<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die vorliegende<em> Glossen<\/em>-Nummer #46 stellt eine thematische Weiterf\u00fchrung des in der vorherigen Ausgabe begonnenen Spannungsbogens dar, den die Entwicklung der musikalischen Moderne seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zwischen der Alten Welt und der Neuen Welt geschlagen hat. Die in der Einf\u00fchrung zur letzten Ausgabe bereits umrissenen Aspekte dieser transatlantischen Thematik k\u00f6nnen am folgenden Musikbeispiel noch weiter skizziert und illustriert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eThe hills are alive with the sound of music\u201c, dieses Lied aus dem Musical <em>The Sound of Music <\/em>von Rogers und Hammerstein (1959) war nicht nur lange ein Gassenhauer weit \u00fcber den New Yorker Broadway hinaus, in der Verfilmung von Robert Wise (1965) wurde auch noch das Szenenbild mit der vor einer malerischen Bergkulisse so beschwingt singenden und tanzenden Julie Andrews zu einem ikonischen Scenario des Hollywood-Kinos. Inspiriert war diese kreative Kollaboration zwischen der Lichtspielwelt von Los Angeles und New Yorks Schauspielb\u00fchne vom Schicksal der \u00f6sterreichischen Trapp-Familie, die vom Dritten Reich in die Neue Welt auswanderte und in den Bergen von Vermont eine neue Heimat fand. So wie die urspr\u00fcnglich deutsche Filmversion zu einem der gr\u00f6\u00dften Kassenschlager der jungen Bundesrepublik wurde, so wurde die amerikanische Filmversion schlie\u00dflich zu einem der gr\u00f6\u00dften Filmerfolge weltweit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr ein amerikanisches Musical-Publikum bildete <em>The Sound of Music<\/em> in jener Zeit nicht nur eine sentimentale Br\u00fccke zur\u00fcck in die einst so hochger\u00fchmte deutsch-\u00f6sterreichische Musikkultur, sie inspirierte auch viele amerikanische Jugendliche zum Studium der deutschen Sprache. Ich habe dies selbst von Studierenden erfahren, als ich in den achtziger Jahren fast ein Jahrzehnt lang in New York City unterrichtete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ende der neunziger Jahre erlebte <em>The Sound of Music<\/em> ein Comeback als \u201eSing-Along Sound of Music\u201c auf dem Londoner Lesbian and Gay Film Festival und begann ein langj\u00e4hriges Revival im New Yorker Ziegfeld Theatre. Teilnehmer dieser Sing-Along-Events treten bis heute oft in entsprechenden Kost\u00fcmen auf und verwandeln derartige Veranstaltungen immer wieder in mehr oder weniger flamboyant-kom\u00f6diantische Tuntenb\u00e4lle, die sich als <em>cross-cultural montages<\/em> aus Weimarer Cabaret und deutschem Heimatfilm inzwischen in zahlreichen L\u00e4ndern rund um die Welt gro\u00dfer Beliebtheit erfreuen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derartige Hommagen an dieses Musical, sowie Parodien und Persiflagen seiner Konventionen und kulturellen Traditionen reflektieren und repr\u00e4sentieren auch auf kongeniale Art und Weise die mannigfaltigen transatlantischen Beeinflussungen und wechselseitigen Weiterentwicklungen der deutsch-amerikanischen Popul\u00e4rmusik seit der Mitte des letzten Jahrhunderts, die in den folgenden Texten, ihren poetischen Reminiszenzen und kulturhistorischen Analysen, weiter illustriert und illuminiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWind of Change\u201c: &nbsp; Transatlantic Soundtracks after 1945, Part II: &nbsp; \u201eThe Sound of Music\u201c: Exile, Emigration and Beyond Frederick A. Lubich , Norfolk, Virginia &nbsp; &nbsp; Die vorliegende Glossen-Nummer #46 stellt eine thematische Weiterf\u00fchrung des in der vorherigen Ausgabe begonnenen Spannungsbogens dar, den die Entwicklung der musikalischen Moderne seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4340,"featured_media":0,"parent":6974,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-6979","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6979","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4340"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6979"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6979\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/6974"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6979"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}