{"id":7617,"date":"2021-11-12T12:00:58","date_gmt":"2021-11-12T17:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/?page_id=7617"},"modified":"2021-11-12T11:25:01","modified_gmt":"2021-11-12T16:25:01","slug":"rezension-irmgard-hunt-zueinander-neue-und-alte-geschichten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/archive\/glossen-48\/rezension-irmgard-hunt-zueinander-neue-und-alte-geschichten\/","title":{"rendered":"Buchbesprechung | Irmgard Hunt. zueinander. Neue und alte Geschichten."},"content":{"rendered":"<p>von\u00a0<strong>Edith Borchardt<\/strong><\/p>\n<p><span class=\"TextRun SCXW171905429 BCX0\" lang=\"EN-US\" xml:lang=\"EN-US\" data-contrast=\"auto\"><span class=\"NormalTextRun SCXW171905429 BCX0\">Irmgard Hunt.\u00a0<\/span><\/span><em><span class=\"TextRun SCXW171905429 BCX0\" lang=\"EN-US\" xml:lang=\"EN-US\" data-contrast=\"auto\"><span class=\"NormalTextRun SpellingErrorV2 SCXW171905429 BCX0\">zueinander<\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW171905429 BCX0\">.\u00a0<\/span><\/span><\/em><span class=\"TextRun SCXW171905429 BCX0\" lang=\"DE-DE\" xml:lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"auto\"><span class=\"NormalTextRun SCXW171905429 BCX0\"><em>Neue und alte Geschichten<\/em>.\u00a0<\/span><\/span><span class=\"TextRun SCXW171905429 BCX0\" lang=\"DE-DE\" xml:lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"auto\"><span class=\"NormalTextRun SCXW171905429 BCX0\">Leipzig: Engelsdorfer Verlag, 2021. 98 Seiten. ISBN 978-3-96940-141-5.<\/span><\/span><span class=\"EOP SCXW171905429 BCX0\" data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Es ist erstaunlich, wie viel es \u00fcber H\u00e4nde zu sagen gibt. Irmgard\u00a0Hunts\u00a0feinf\u00fchlige\u00a0Beobachtungsgabe und\u00a0wortgewandte\u00a0Sprachkunst fallen\u00a0in dem einleitenden Text\u00a0\u201eH\u00e4nde\u201c\u00a0sofort\u00a0auf: H\u00e4nde, die retten; H\u00e4nde, die sch\u00fctzen; H\u00e4nde, die\u00a0Welten zueinander f\u00fchren und Unterschiede \u00fcberbr\u00fccken: Welten, die sich begegnen\u00a0durch helfende\u00a0H\u00e4nde; wei\u00dfe und schwarze, junge und alte H\u00e4nde, die durch Gesten der Menschlichkeit die Angst der Gegenwart und die Gefahren der Zeit zu \u00fcberwinden suchen.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">H\u00e4nde und Kreativit\u00e4t in den\u00a0\u201eRhapsodien\u201c:\u00a0Sie sind die\u00a0\u201eGeburtshelfer der Kunst\u201c\u00a0(16), die Gef\u00fchle und Ideen ersp\u00fcren und zum Ausdruck bringen, nicht ohne durch ihr Medium gebrandmarkt zu werden mit den Schmerzen und Schwielen des Schaffens. Die gegenw\u00e4rtige Pandemie hat Zeichen hinterlassen in diesem B\u00fcchlein: H\u00e4nde, die nicht zueinander k\u00f6nnen zur pers\u00f6nlichen Ber\u00fchrung, die nur \u00fcber Skype winken und Kussh\u00e4nde blasen k\u00f6nnen.\u00a0Politisches: Die junge Dichterin Amanda Gorman bei der Amtseinf\u00fchrung von Joe Biden und Kamala Harris: Wir haben es miterlebt am 20. Januar 2021, wie sie ihren Vortrag mit\u00a0grazi\u00f6ser\u00a0Gestik begleitete:\u00a0\u201eEs ist, als wollte sie gleichzeitig mit der Rezitation ihr so wichtiges brillantes Gedicht in Zeichensprache f\u00fcr Schwerh\u00f6rige oder Taube mitliefern\u201c\u00a0mit ihren kleinen H\u00e4nden,\u00a0\u201edie zu\u00a0den Rhythmen ihrer Poesie tanzen\u201c\u00a0(20-21).\u00a0Schriftstellerh\u00e4nde, die Pfeife stopfen, auch zeichnen und malen, t\u00f6pfern und Kupferstiche schaffen;\u00a0Schriftstellerh\u00e4nde\u00a0eines anderen, der als Kind Cello spielte, und dessen H\u00e4nde\u00a0\u201evielerlei K\u00fcnste verschr\u00e4nken wollten\u201c\u00a0(24).\u00a0Heilende H\u00e4nde einer Masseuse: Massage als Kunst. Die H\u00e4nde einer T\u00e4nzerin als Mitteilung an ihr Publikum:\u00a0\u201eIm Solotanz ein Weben und Wirbeln, ein vogelartiges sich Erheben, Flattern, dann ruhigeres Schwingen, Fliegen, Schweben, ein Segeln in den L\u00fcften, als sollte es ein Fortfliegen f\u00fcr immer werden, allem voraus die H\u00e4nde\u201c\u00a0(23). Der Tanz als Metapher f\u00fcr die Poesie: das Tor zur Fantasiewelt und Erahnung des Unaussprechlichen\u00a0(26), angedeutet in Burga\u00a0Endhardts\u00a0Titelbild auf dem Umschlag, das hindeutet\u00a0auf die t\u00fcrkisfarbenen Seen der Traumreise des St\u00fcckes\u00a0\u201eIn anderen Sph\u00e4ren\u201c,\u00a0Zeichen von Ursprung und Zeitlosigkeit.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Mit gro\u00dfer Wortgewandtheit, oft in rhythmischer Prosa, \u00fcberschreitet Irmgard\u00a0Hunt\u00a0die Grenzen der Wirklichkeit in diesem Buch und offenbart mutig eine innere Welt von Traum und Fantasie. Den Schl\u00fcssel zum Lesen ihres Werkes offenbart sie selbst im Kommentar auf dem Buchumschlag:\u00a0\u201eGeschichten entspringen nicht immer der Wirklichkeit, sondern auch den Tr\u00e4umen, dem Surrealen und der Vorstellung vom n\u00e4chsten Leben, oder einer fernen Vergangenheit\u2026\u201c<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">\u201eIn anderen Sph\u00e4ren\u201c\u00a0nimmt die Mitte des Buches ein. Auffallend rhythmisch wie ein Text von Rilke, poetisch-musikalisch schwebt dieses St\u00fcck zwischen Traum und Wirklichkeit und f\u00fchrt in ein\u00a0\u201eFabelreich\u201c\u00a0mit realistischen Details, die den Weg in den Norden weisen. Es geht um Liebe in\u00a0eisigen\u00a0Regionen, au\u00dferhalb der gew\u00f6hnlichen Welt, in verborgenen H\u00f6hlen mit w\u00e4rmendem Feuer; um Liebe unter den Sternen, unbehaust in der kaltklaren Nacht; um Liebende im nassen Schnee, von Eis\u00a0umkrustet, wie Mumien aneinander gefroren im Glassarg. Solche Bilder erinnern an die\u00a0erstarrte\u00a0Welt im\u00a0\u201eM\u00e4rchen\u201c\u00a0des\u00a0<\/span><i><span data-contrast=\"auto\">Heinrich von Ofterdingen,\u00a0<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">an die Figuren, die auf Erl\u00f6sung warten durch\u00a0die belebenden Energien von\u00a0Eros und Fabel\u00a0im sch\u00f6pferischen Prozess. Gespenstische Musik erfrorener Bl\u00e4tter an den Laubb\u00e4umen erzeugt\u00a0ein Rauschen und Klingen: Harmonie der Sph\u00e4ren in den Lichtern des Nordens, jenseits dieser Welt, jenseits\u00a0\u201eeinstiger\u00a0Zivilsation\u201c\u00a0(47). Wie bei Novalis geht es um eine R\u00fcckkehr in ein fr\u00fcheres Leben und Wandern in eine Urzeit hinein: in die Ruinen einer Vorzeit.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Ist\u00a0\u201eFriederike\u201c\u00a0ein Traum oder Fantasie? Sie ist Wunschkind und\u00a0Symbol f\u00fcr\u00a0eine alternative Wirklichkeit, ein\u00a0\u201eTraumm\u00e4dchen\u201c,\u00a0deren Liebe zu Schl\u00fcsselblumen Geheimnisse offenbart, die\u00a0\u201ealles aufschlie\u00dfen, was im Geheimen verborgen schlummert\u201c\u00a0(55).\u00a0Sie ist eine m\u00e4rchenhafte Figur und kompensiert im erfundenen zweiten Leben\u00a0f\u00fcr Dinge, die im ersten\u00a0\u201efalsch gelaufen\u201c\u00a0waren\u00a0(57). Die Idee der Wiedergeburt als Verj\u00fcngung bietet die Erf\u00fcllung\u00a0gelebter und\u00a0ungelebter M\u00f6glichkeiten.\u00a0Sie erinnert an das mystische Sternenkind\u00a0\u201eAstralis\u201c\u00a0im\u00a0<\/span><i><span data-contrast=\"auto\">Paralipomenon<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">\u00a0zu\u00a0<\/span><i><span data-contrast=\"auto\">Heinrich von Ofterdingen,<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">\u00a0ist Zukunft und Erinnerung zugleich.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">\u201eIm ersten Licht\u201c\u00a0bietet Tr\u00e4ume und Eigeninterpretationen, um die Trauminhalte zu erhellen,\u00a0\u201eRohmaterial f\u00fcr Geschichten\u201c\u00a0im Jahr der Epidemie 2020. Es geht um Isolierung und Angst, Besuchsverbote und Krisentr\u00e4ume zur Zeit des Coronavirus, um Unsicherheit und Hilflosigkeit, um Tr\u00e4ume vom fernen Geliebten und vom sch\u00f6pferischen\u00a0Sein, um Wunschtr\u00e4ume und Erf\u00fcllungstr\u00e4ume, um Begegnungen im Traum, die in Wirklichkeit nicht mehr m\u00f6glich sind in der Zeit des Sterbens in der ganzen Welt. Ein Traum von Umarmungen\u00a0kompensiert f\u00fcr Ber\u00fchrungsmangel:\u00a0\u201eWie traurig, dass\u00a0die Menschen einander nicht ber\u00fchren d\u00fcrfen und sich nur noch virtuell umarmen oder in den Tr\u00e4umen!\u201c\u00a0(41)<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Bekanntlich war E.T.A. Hoffmann\u00a0der Meinung,\u00a0\u201eda\u00df\u00a0die\u00a0Basis der Himmelsleiter,\u00a0auf der man hinaufsteigen will in h\u00f6here Regionen,\u00a0befestigt sein m\u00fcsse im Leben\u201c\u00a0(<\/span><i><span data-contrast=\"auto\">Serapionsbr\u00fcder\u00a0<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">3, Kap. 6),\u00a0aber auch eine\u00a0Geschichte, die \u00f6rtlich verankert\u00a0zu sein\u00a0scheint in diesem Buch, wie\u00a0\u201eEin Schneidermeister in Wannsee\u201c\u00a0(1995),\u00a0stellt in Frage, was\u00a0hier\u00a0Wirklichkeit und was Fantasie ist. Die Konturen sind unscharf, die Identit\u00e4t der Personen nicht deutlich erkennbar. In dem leeren Gespensterhaus widerhallt der Name eines Unbekannten, der m\u00f6glicherweise Selbstmord begangen hat. Nach ihm wird gefahndet, um ihn zu retten,\u00a0und nach einem zweiten, der ihm \u00e4hnlich ist: Doppelg\u00e4nger, die\u00a0grotesk\u00a0mit Leben und Tod spielen (64).\u00a0Auch das Ende dieser Geschichte ist unbestimmt, wird aufgef\u00e4chert in verschiedene M\u00f6glichkeiten.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Trotz aller realistischen und historischen Anspielungen in\u00a0\u201eUnsreens\u201c\u00a0von 1993, nach dem Mauerfall und der Wende in Deutschland, sowie nach der Demokratisierung Polens und der Gr\u00fcndung der Dritten Polnischen Republik (1989-1991) verfasst, spielt sich diese Geschichte \u00e4hnlich wie die Traumgeschichten in einem unwirklichen Zwischenraum ab. Der Bettler auf dem Bahnhof von Wroclaw, der das Breslau der Vergangenheit seine Heimat nennt,\u00a0\u201elebt nicht mehr dort, noch nicht hier. Dazwischen, wo nichts ist. Nirgends\u201c\u00a0(80).\u00a0Als objektives Korrelat ist er eine Spiegelfigur, dessen Bemerkungen \u00fcber seine Heimat und dessen schlesischer Dialekt\u00a0halb vergessene\u00a0Erinnerungen\u00a0in\u00a0der Erz\u00e4hlerin hervorrufen und erg\u00e4nzen, eine groteske und gespenstische Verdoppelung ihrer selbst:\u00a0\u201eUnsereins? Er? Ich?\u201c\u00a0(81)\u00a0Obdachlos und unbehaust wird seine\u00a0\u201efragliche Existenz und verworrene Identit\u00e4t\u201c\u00a0(82) zu der ihren. Gegenwart und Vergangenheit \u00fcberlagern sich in dieser Begegnung auf dem Bahnhof\u00a0des ehemaligen Breslau\u00a0in diesem historisch doppelb\u00f6digen Raum der Geschichte\u00a0in der Zeit\u00a0einer ungewissen Zukunft.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Die letzte Geschichte,\u00a0\u201eSchraube\u201c\u00a0(1991\u00a0verfasst),\u00a0ist\u00a0ebenfalls\u00a0geschichtlich verankert in der Zeit der Wende, in der die Menschen wegen unvereinbarer Werte in einer neuen\u00a0Stunde Null\u00a0auseinander statt zueinander streben in einem Berlin, wo\u00a0\u201enichts mehr stimmt, keine Beobachtung und keine Theorien. Wo sich alles umkehrt, sowie es formuliert ist\u201c\u00a0(86). Die Mauer hat ihre Funktion verloren, Todesstreifen und Wachtt\u00fcrme werden zu\u00a0Besucherattraktionen.\u00a0In dieser Verunsicherung der Zeit sind die Rohre des Berliner Kanalisationssystems \u2013 von der Erz\u00e4hlerin\u00a0\u00e4sthetisiert und zum Kunstwerk erhoben \u2013 das\u00a0einzige, was die Stadt\u00a0faustisch\u00a0\u201eim Innersten zusammenh\u00e4lt\u201c.\u00a0Sie hebt eine der Schrauben,\u00a0aus den Kanalrohrgelenken\u00a0gefallen,\u00a0auf und steckt sie sich in die Tasche als Souvenir der deutsch-deutschen Geschichte, als\u00a0<\/span><i><span data-contrast=\"auto\">objet-d\u2019art<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">, diese Schraube\u00a0\u201edie zwei Teile verbindet und zusammenhalten will\u201c\u00a0(92). Hier, am Ende des Buches, steht die\u00a0\u201eHimmelsleiter\u201c\u00a0der Kunst, trotz aller Verunsicherungen,\u00a0befestigt in der\u00a0markbrandenburgischen Erde, die Schraube als Symbol (von\u00a0<\/span><i><span data-contrast=\"auto\">sym\u00a0+<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">\u00a0<\/span><i><span data-contrast=\"auto\">ballein: zusammenf\u00fcgen)<\/span><\/i><span data-contrast=\"auto\">\u00a0auf dem Kaminsims der Erz\u00e4hlerin in Colorado.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von\u00a0Edith Borchardt Irmgard Hunt.\u00a0zueinander.\u00a0Neue und alte Geschichten.\u00a0Leipzig: Engelsdorfer Verlag, 2021. 98 Seiten. ISBN 978-3-96940-141-5.\u00a0 &nbsp; Es ist erstaunlich, wie viel es \u00fcber H\u00e4nde zu sagen gibt. Irmgard\u00a0Hunts\u00a0feinf\u00fchlige\u00a0Beobachtungsgabe und\u00a0wortgewandte\u00a0Sprachkunst fallen\u00a0in dem einleitenden Text\u00a0\u201eH\u00e4nde\u201c\u00a0sofort\u00a0auf: H\u00e4nde, die retten; H\u00e4nde, die sch\u00fctzen; H\u00e4nde, die\u00a0Welten zueinander f\u00fchren und Unterschiede \u00fcberbr\u00fccken: Welten, die sich begegnen\u00a0durch helfende\u00a0H\u00e4nde; wei\u00dfe und schwarze, junge und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":282,"featured_media":0,"parent":7548,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-7617","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/282"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7617"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7617\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7548"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.dickinson.edu\/glossen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}