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Vegetarismus und Deutschland

 

Ich habe diese Artikel sehr interessant gefunden, weil in meinen Hausarbeitforschung gibt es nicht so viele Artikel wie ich hoffen würde. Es wird angegeben, dass Vegetarier in Deutschland mehr als eine idealistische Minderheit werden. In Anbetracht dieser Aussage, warum gibt es nicht mehr Forschung zu diesem Thema? Aber das ist eine andere Dose Würmer. Ich finde die Ergebnisse dieser Studie interessant. Acht Arten von ‚Plant-Based‘ Diäten sind enthalten. Die beliebteste Art (Flexitariusmus) wurde nicht berücksichtig. In Deutschland sind 8% Frauen und 3% Männer Vegetarisch. Das Land hat neben Italien und Großbritannien eine der höchsten Raten in ganz Europa. Die meisten deutschen Vegetarier sind gut ausgebildete Frauen zwischen 18 und 29 Jahren, die in Städten leben. Es wird auch festgestellt, dass sie einen niedrigeren Einkommensstatus haben. Dieser Faktor hängt jedoch höchstwahrscheinlich mit dem Studentenstatus dieser Personen zusammen. Vegetarismus scheint auf eine bestimmte Gruppe von Menschen konzentriert zu sein. Trotzdem ist diese Gruppe von Deutschen groß und wächst. Warum denkt euch, dass so viele Deutscher*innen vegetarisch sind? Nachdenkt ihr über deutscher Geschichte, Popkultur, Politik, usw. Ich glaube, es gibt viele Faktoren, die eine Grund liefern können.

2 replies on “Vegetarismus und Deutschland”

Meine erste Frage wäre: Was gewinnt man, wenn es mehr Literatur zu diesem Thema geben würde? Fehlt das Thema deiner Meinung nach an Aufmerksamkeit? Wenn ja, dann wie messt man Aufmerksamkeit? Anhand von soziologischen Studien? Oder bei Literatur meinst du vielleicht etwas anders als soziologische Studien? Denn in den Zeitungen und Zeitschriften Deutschlands wird eigentlich recht viel von veganen und vegetarischen Essgewohnheiten geschrieben, u.a. auch in den Zeitschriften von den großen Supermarktketten wie Rewe und Alnatura.
Zu deinen Fragen gibt die Lektüre schon einige Antworten, die du auch z.T. hier erwähnst. Die meisten derer stammen aus den Überlegungen zum hohen Anteil der Veganerinnen und Vegetarierinnen unter Frauen im Alter von 60-69 Jahren. Diese Gründe könnte man auch auf anderen Gruppen übertragen: die Rolle der Familienmitglieder oder Mitbewohner*innen bei der Ernährungsentscheidungen, ein wachsendes bzw. hohes Wertschätzung der Gesundheit oder ein „Interesse an fernöstlicher und besonders an indischer Spiritualität“ (Mensink et al. 9, 11). Dann gibt es auch die gewöhnlichen Gründe für fleischfreies Essen, die schon gleich am Anfang des Artikels angeführt werden: Religion bzw. Moral und Ethik, Umwelt und Rücksicht auf einen nachhaltigen Konsum, um die Weltbevölkerung zu ernähren (Mensink et al. 3).
Ich komme also damit zu einer zweiten Frage: Willst du andere, neuere Gründe für fleischfreies Essen entdecken? Also eine neue Perspektive zum Veganismus und Vegetarianismus als die schon angegebenen?
Eine (vielleicht) neue Frage wäre: Was hindert man daran Vegetarier*in oder Veganer*in in Deutschland zu werden? Billiges Essen wohl nicht, denn es gibt Menschen aus niedrigen sozialen Schichten, die sich vegan oder fleischfrei ernähren. Oder wird diese Frage auch schon in der Literatur behandelt?

Es hat mich überrascht, dass Deutschland eine der höchsten Raten Vegetarismus in Europa hat. Es gibt ein Stereotyp mit Ausländer, dass deutsches Essen alle Fleisch (am meistens Wurst) und Kartoffeln ist. Ich fande es auch interessant, dass mehr Leute, die in Städten leben, vegetarisch als Leute, die auf dem Land leben, sind. Vielleicht sind in Städten Gemüse billiger als Fleisch? Vielleicht gibt es auch politische Grunde? Gibt es eine Korrelation zwischen Unterstützung auf dem Ökopartei (oder auch anderen linken Partein) und Vegetarismus in Deutschland? Wenn ja, dann erkärt es auch vielleicht warum viele vegetarische Leute in Städten leben. In den USA, grosse Städten (z.B. Seattle) sind mehr möglich, linke zu sein. Vielleicht ist das auch mit deutschen Städten?

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